GEDANKEN DES CEO

Unser Präsident und CEO Dennis Jönsson beschreibt unser Konzept und die Fortschritte, die wir auf dem Weg zu unseren Nachhaltigkeitszielen machen.

Schützen, was gut ist

Das Nachhaltigkeitskonzept bei Tetra Pak wird von unserem Markenversprechen geprägt: PROTECTS WHAT'S GOOD™ (SCHÜTZT, WAS GUT IST). Natürlich geht es darum, Lebensmittel durch unsere Verarbeitungs-, Verpackungs- und Servicetätigkeiten zu schützen, die seit langem den Kern unseres Geschäfts bilden. Doch es geht noch weiter. Es geht auch darum, Menschen zu schützen: unsere eigenen Mitarbeiter und die Gemeinden, in denen wir tätig sind, sowie die Gesellschaft als Ganzes. Und es geht darum, die Zukunft zu sichern: indem wir Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die die künftige Geschäftsentwicklung unserer Kunden fördern, wir so handeln und in einer Weise tätig sind, dass unsere Umwelt bestmöglich geschützt wird und indem wir ein Programm für nachhaltiges Wachstum vorantreiben, das den künftigen Erfolg von Tetra Pak bestmöglich sichert.

Wir haben schon seit langem begriffen, wie wichtig es ist, jede dieser Verpflichtungen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander zu halten. Und wir haben auch erkannt, dass der einzige Weg, dieses Ziel zu erreichen, darin besteht, unternehmensweit die Zusammenarbeit, Innovationen, Entschlossenheit und ein ausgeprägtes Gefühl der Verbundenheit zu fördern.

Dies ist der Grund, warum wir über einen klar definierten Rahmen für Unternehmensführung verfügen, der unsere Charta der Verantwortung, unsere Grundwerte und unseren Verhaltenskodex umfasst und in dem das Verhalten und die Standards festgelegt sind, die wir von allen erwarten, die im Auftrag des Unternehmens tätig sind. Darum nehmen wir seit 2004 als Unterzeichner am Globalen Pakt der Vereinten Nationen (UN) teil und haben uns verpflichtet dafür zu sorgen, dass dessen 10 allgemeine Grundsätze in den Bereichen Umweltschutz, Arbeitsnormen, Korruptionsbekämpfung und Menschenrechte in unseren laufenden Betrieb integriert werden.

Mit der Veröffentlichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen in 2015 rückt die Rolle, die Unternehmen wie unseres spielen, um Antworten auf die globalen Fragen unserer Zeit zu finden, einmal mehr in den Mittelpunkt. Einige dieser Ziele zeigen eindeutige Bezüge zu unserem Unternehmen oder zu den Maßnahmen, die bereits laufen und die darauf ausgerichtet sind, mit positiven Beispiel voranzugehen.

 Dies ist natürlich nur ein Ansatzpunkt. Der Aufbau eines nachhaltigen Unternehmens erfordert ein vernetztes Denken und Vorgehen auf vielen verschiedenen Ebenen. Dazu gehört eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Lieferanten, mit Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und der Gesellschaft als Ganzes, um Wege zu finden, mit denen wir langfristig etwas Positives bewirken können. Es erfordert eine Verpflichtung zu fortlaufenden Innovationen, zur Weiterentwicklung von Technologien und Materialien, die die Effizienz verbessern, Abfallmengen reduzieren, einen geringen Verbrauch von endlichen Ressourcen bewirken, die Umweltbelastung verringern und dabei gleichzeitig die ständig steigenden Anforderungen des Marktes erfüllen.

Und es erfordert einen absoluten Erfolgswillen, eine gemeinsame, von allen Mitarbeitern geteilte Überzeugung, dass Nachhaltigkeit sinnvoll ist, nicht nur hinsichtlich des Schutzes von Lebensmitteln, Menschen und der Zukunft, sondern auch in Bezug auf die langfristigen Ziele, die wir für unser Unternehmen – und uns selbst – verfolgen.

Sämling

LEBENSMITTEL

Seit vielen Jahren spielen unsere Verarbeitungs- und Verpackungslösungen eine wichtige Rolle beim Schutz von Lebensmitteln, indem sie sicher aufbewahren, ihren Nährwert erhalten und ihre Qualität wahren. Nachhaltige Wege zur Ernährung einer rasch wachsenden Bevölkerung zu finden, ist eine der drängendsten Entwicklungsherausforderungen, vor denen die Welt heute steht und die unsere Vision – Lebensmittel sicher und verfügbar zu machen, und zwar überall – aktueller denn je machen. In Zusammenarbeit mit unseren Kunden und anderen Beteiligten arbeiten wir weiterhin an der Entwicklung neuer Wege, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Das Team von Tetra Laval Food for Development unterstützt Regierungen und Kunden mit Schulernährungsprogrammen auf der ganzen Welt, in deren Rahmen mehrere zehn Millionen Kinder weltweit mit Milch und anderen nahrhaften Getränken in Tetra Pak-Verpackungen versorgt werden. Die gesundheitlichen Vorzüge für Kinder sind hinlänglich belegt, doch Studien haben auch gezeigt, dass diese Programme einen sehr positiven Einfluss auf die Lernfähigkeit von Kindern haben und gleichzeitig auch die örtliche Wirtschaft fördern helfen.
 
Die Wirtschaft vor Ort zu beleben, ist auch das Hauptanliegen der Molkereizentrumsinitiative. Bei diesen Programmen werden Kleinbauern zusammengeführt und mit engagierten milchverarbeitenden Betrieben in Kontakt gebracht. Sie erhalten Schulungen, Expertenrat und moderne Einrichtungen mit dem Ziel, sowohl den Ertrag als auch die Qualität zu steigern. Für die Bauern bedeutet dies eine verbesserte Existenzgrundlage. Für die lokale Bevölkerung einen leichteren Zugang zu sicherer und erschwinglicher Milch. Für den milchverarbeitenden Betrieb eine höhere Qualität und Quantität der Lieferungen von Rohmilch. Für Tetra Pak bedeutet dies neue Möglichkeiten, Millionen von Menschen, die über eine relativ geringe Kaufkraft verfügen, mit gesunden und nahrhaften Produkten zu versorgen.

Wir setzten zudem unsere Zusammenarbeit mit Kunden und Partnerorganisationen zu einem weiteren wichtigen Aspekt hinsichtlich des Schutzes von Lebensmitteln fort: der Vermeidung von Abfall. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen schätzt, dass etwa ein Drittel der für den menschlichen Verzehr produzierten Lebensmittel verderben oder verschwendet werden – das entspricht etwa 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr bzw. 4,5 kg pro Tag für jeden der 800 Mio. Menschen, die hungrig ins Bett gehen müssen. In diesem Bereich kann unsere Branche mit Sicherheit mehr tun.

Pakistanischer Bauer

MENSCHEN

Über 23.500 Menschen sind für Tetra Pak tätig. Sie sind der Motor unseres Erfolges, weshalb wir die Gewährleistung ihrer Sicherheit, ihres Wohlstands, ihres Wohlbefindens und ihrer ständigen Weiterbildung eher als Investition erachten und nicht unter dem Aspekt der Kosten sehen.

Die Zahl unsere Unfall- und Krankheitsfälle bei Mitarbeitern und Vertragsnehmern blieb zwar nach wie vor außerordentlich niedrig, doch wir halten es für unerlässlich, weiterhin die Zahl „Null” als Ziel anzustreben. Unsere globale Arbeitsschutz- und Sicherheitsrichtlinie soll vor diesem Hintergrund gewährleisten, dass diese Themen im gesamten Unternehmen angemessene und durchgehende Berücksichtigung finden. Unser letztendliches Ziel ist ganz einfach: Jeder, der für Tetra Pak tätig ist, soll am Ende des Tages wohlbehalten nach Hause zurückkehren.
 
Was unsere Mitarbeiter anbelangt, so geht es beim Thema Schutz auch darum sicherzustellen, dass wir die herausragenden Talente, die weltweit bereits für uns tätig sind, im Unternehmen halten und sie dabei unterstützen, bestmögliche Leistungen entsprechend ihrer Möglichkeiten zu erbringen. Schließlich sind es die Mitarbeiter von Tetra Pak, die vornehmlich für einen Wettbewerbsvorsprung sorgen. Denn sie arbeiten unsere Strategie aus und setzen sie um, sie sorgen dafür, dass sich unsere Produkte und Leistungen vom Wettbewerb abheben, stellen optimale Betriebsabläufe sicher, prägen unser Ansehen und treiben unser Programm für nachhaltiges Wachstum voran. Dies ist auch der Grund, warum wir unseren Schwerpunkt weiterhin auf ein breites Angebot an Schulungs-, Coaching- und Mentoring-Programmen legen, um alle Mitarbeiter bei ihrem individuellen Bedarf an Weiterbildung auf jeder Ebene und in allen Teilen des Unternehmens zu unterstützen.

Ebenso von Bedeutung ist, dass wir weiter an der Verbesserung der Vielfalt unserer Mitarbeiterschaft arbeiten, insbesondere in Bezug auf ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis, was im Fertigungsbereich lange Zeit als Herausforderung galt. Wir sind darüber hinaus bestrebt, ein unternehmensweit sowohl respektvolles als auch integratives Arbeitsumfeld zu gewährleisten, bei dem Mitarbeiter wissen, dass sich ihnen unabhängig von ihrem Status oder ihrer Herkunft jede Möglichkeit bietet, ihr Potenzial voll auszuschöpfen.
 
Natürlich endet der Schutz von Menschen für uns nicht an der Grundstücksgrenze. Wir akzeptieren, dass unsere Fürsorgepflicht weit über die Grenzen unseres Unternehmens hinausgeht.  In diesem Zusammenhang leisten wir unseren aktiven Beitrag in den Gemeinden, in denen wir tätig sind, angefangen bei der Bereitstellung von Ausbildungsprogrammen über die Unterstützung der Lieferantenentwicklung vor Ort bis hin zur Gesundheitsaufklärung und Nothilfe.

Mitarbeiter in einem Produktionswerk, Verpackungsmaterial

ZUKUNFT

Die Liste der Beispiele von Tetra Pak-Projekten, -Initiativen und -Innovationen, die Kunden bei der Entwicklung ihres Geschäfts unterstützen und gleichzeitig die Umweltleistung ihrer Produkte oder Tätigkeiten verbessern, ist lang.
 
Unsere ausgezeichnete bio-basierte Tetra Rex® Verpackung besteht beispielsweise komplett aus pflanzlichen Materialien und stellt einen wichtigen Schritt in Richtung unseres Ziels dar, vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen bestehende Verpackungen herzustellen. Doch damit sind wir noch lange nicht am Ende der Entwicklung angelangt, denn wir suchen auch weiter nach neuen Möglichkeiten, das Konzept der Produkte aus vollständig nachwachsenden Rohstoffen auch auf andere Bereiche zu erweitern, ohne dabei Abstriche in puncto Sicherheit, Qualität oder Funktionalität hinnehmen zu müssen.
 
Wir werden unsere Partnerschaft mit dem Forest Stewardship Council™ (FSC™) weiter ausbauen. Die Zahl der mit FSC-Siegel gekennzeichneten Tetra Pak-Kartonverpackungen wächst stetig. Unsere Full-Chain-of-Custody-Zertifizierung bedeutet, dass wir nun überall auf der Welt Verpackungsmaterial mit FSC-Siegel anbieten können.

Auch das Thema Recycling steht weiterhin konsequent im Mittelpunkt: neue, im ganzen Unternehmen verankerte Richtlinien für die Berichterstattung tragen zur Genauigkeit und Belastbarkeit unserer Daten bei und verbessern den Datenerhebungsprozess, während wir auf unser Ziel hinarbeiten, unsere Recyclingquote des Jahres 2010 bis Ende des Jahrzehnts zu verdoppeln.

Bei all unseren Maßnahmen lassen wir uns von unseren langfristigen Umweltzielen – dazu zählt unter anderem unser Bestreben, die Kohlendioxid-Emissionen unter das Niveau von 2010 zu senken – und von unserem eigenen Anspruch, als Vorreiter in puncto Nachhaltigkeit wahrgenommen werden zu wollen, leiten. Wir sind Mitglied des globalen Unternehmensnetzwerks RE100 und haben uns dazu verpflichtet, bis 2030 Strom zu 100 % aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Wir haben uns dem CE100 angeschlossen, um unseren Einsatz zur Unterstützung einer langfristigen Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft zu zeigen: einer Wirtschaft, die vom Konzept her auf einen regenerativen Kreislauf ausgelegt ist. Darüber hinaus setzen wir unsere Berichterstattung an die Global Reporting Platform CDP fort, dazu zählt auch die Berichterstattung über das Programm der CDP zum Schutz der Wälder.

In diesem Sinne lade ich Sie ein, auch die übrigen Inhalte unserer Website zu lesen, die Ihnen einen näheren Einblick hinsichtlich der Fortschritte, die wir auf dem Weg zur Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele gemacht haben, geben und Sie über unsere Engagements für kontinuierliche Verbesserungen sowie über die Erfolge unserer außergewöhnlichen Mitarbeiter, von denen unser weiterer Erfolg abhängt, informiert.

Junge beim Recyceln

 

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