Getränkeanlagen

Karbonisieren

Im Bereich karbonisierte Getränke unterscheidet man zwei Typen:

  • Karbonisierte Softdrinks mit einem Kohlendioxidgehalt von 5–8 g/l
  • Getränke mit einer nur leichten Karbonisierung bis 1 g/l, um Aromaprofil und Mundgefühl zu verbessern.

Für karbonisierte Softdrinks ist der CO2-Gehalt ein Hauptqualitätsmerkmal. Getränkehersteller akzeptieren nur geringste Toleranzen im CO2- Gehalt, sowohl während der Produktion als auch später im Fertiggetränk.

Der Trend zu natürlichen Zutaten und höherem Fruchtgehalt in Softdrinks machen diese Produkte empfindlicher gegenüber mikrobiologischer Kontamination. Dies erfordert eine strenge Anlagenhygiene sowie als weitere generelle Voraussetzung, dass der gesamte Prozess effizient und nachhaltig gereinigt werden kann.

Das Dosieren geringer Mengen an CO2 zu stillen Getränken, um ein interessantes Geschmackserlebnis zu erzeugen, ist Teil des Aseptikprozesses. Reines CO2 wird unter sterilen Bedingungen in das pasteurisierte Produkt injiziert bevor es in aseptische Kartonverpackungen oder andere Behälter abgefüllt wird.

Das In-line Karbonisierungssystem von Tetra Pak besteht aus hygienischen Mischern, die Mikroblasen erzeugen, um eine vollständige Auflösung des Gases im Produkt zu garantieren. Das System verwendet zur Gasdispersion weder poröse Scheiben noch Sinterkerzen.

 

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