PASTEURISIERUNG

Die Pasteurisierung ist die Wärmebehandlung eines Produkts zum Zweck der Beseitigung krankheitserregender Bakterien und der Verminderung enzymatischer Aktivität. Dadurch wird das Produkt sicher für den Verzehr gemacht und die Produkthaltbarkeit verlängert.

Pasteurisierung von Kesselmilch

Die Pasteurisierung von Kesselmilch erfolgt in der Regel über einen Plattenwärmetauscher, wobei die einströmende kalte Milch erhitzt und 15 Sekunden lang bei einer Temperatur von 72 °C gehalten wird, bevor sie mittels regenerativer Kühlung auf die Fülltemperatur des Käsefertigers gekühlt wird. Um Produktionsfehler bei der Pasteurisierung zu vermeiden, ist der Wärmetauscher mit einem automatischen Kontrollsystem ausgestattet, das gewährleistet, dass die Milch für die erforderliche Dauer auf die Pasteurisierungstemperatur erhitzt wird. Darüber hinaus wird ein Differenzdrucksystem eingesetzt, das verhindert, dass die pasteurisierte Milch im Regenerationsabschnitt des Plattenwärmetauschers mit Rohmilch verunreinigt wird.

Milch, die für Käsesorten verwendet wird, die mehr als einen Monat Reifungszeit erfordern, muss nicht notwendigerweise pasteurisiert werden. Aufgrund gängiger Praxis und rechtlicher Bestimmungen wird dieser Produktionsschritt jedoch in der Regel integriert. Milch für ungereiften Käse oder Frischkäse muss pasteurisiert werden.

Anlagen

Runder Tetra Scherping-Vorlaufbehälter

Runde Tetra Scherping®-Vorlaufbehälter

Die runden Tetra Scherping®-Vorlaufbehälter sind ein integraler Bestandteil von HTST-Systemen.

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