5. Dezember 2024

Freiwilligenarbeit findet bei Tetra Pak seit vielen Jahren auf lokaler Basis statt. Dabei setzen Mitarbeitende auf der ganzen Welt ihre Zeit und Energie für wichtige Anliegen ein. Doch im letzten Jahr hat sich etwas verändert.

„Freiwilligenarbeit ist bei Tetra Pak nicht neu“, sagt Sonia, „aber jetzt verbinden wir lokales Engagement mit einem globalen Ziel.“

Ein globales Freiwilligenprogramm wurde gestartet, das allen Mitarbeitenden die Möglichkeit gibt, bei Freiwilligenaktivitäten mitzuwirken, die vom Unternehmen unterstützt werden. „Freiwilligenarbeit ist eine Möglichkeit, unsere Überzeugungen in Taten lebendig werden zu lassen“, sagt Sonia. „So tragen wir dazu bei, Lebensmittel, Menschen und den Planeten zu schützen – nicht nur als Unternehmen, sondern durch die Handlungen jedes Einzelnen.“ Das Programm befähigt Mitarbeitende, sich für Themen einzusetzen, die ihnen am Herzen liegen, und in den Gemeinschaften, in denen Tetra Pak aktiv ist, konkret etwas zu bewegen.

„Freiwilligenarbeit ist eine Möglichkeit, unsere Überzeugungen in Taten lebendig werden zu lassen. So tragen wir unseren Teil bei – nicht nur als Unternehmen, sondern durch die Handlungen jedes Einzelnen.“ 

Lokales Handeln mit globaler Wirkung

Im Mittelpunkt dieses Programms steht die Überzeugung, dass Gutes geschieht, wenn Menschen die Möglichkeit erhalten, sich für das einzusetzen, was ihnen am Herzen liegt. Deshalb bietet Tetra Pak jedem Mitarbeitenden einen bezahlten Arbeitstag pro Jahr für ehrenamtliche Tätigkeiten an – mit nachdrücklicher Unterstützung der Geschäftsleitung, um dies zu ermöglichen. 

„Wir wollten, dass alle Mitarbeitenden, überall, die Möglichkeit haben, nicht nur durch ihre Arbeit, sondern auch als Individuum einen Beitrag zu leisten“, erklärt Sonia.

Mitarbeitende von Tetra Pak sammeln Müll

Und während das Angebot global ist, ist die Wirkung lokal. Ein globales Freiwilligenprogramm, das am Internationaler Tag des Ehrenamtes letztes Jahr gestartet wurde, schafft eine konsistente Struktur über alle Märkte hinweg. Aber es sind die lokalen Teams, die es relevant machen. Freiwilligenkomitees in jedem Markt ermitteln, welche Anliegen unterstützt werden und mit wem zusammengearbeitet werden soll. Dabei kann es sich um eine Schule, ein Pflegeheim für benachteiligte Kinder, eine Tafel, eine Gemeinschaftsküche, die Reinigung von Stränden/Flüssen/Autobahnen/Straßen, ein Tierheim, eine Baumpflanzaktion oder eine Blutspende handeln.

Diese Kombination aus gemeinsamem Ziel und lokaler Verantwortung hat das Programm wachsen lassen.

Ideen in die Tat umsetzen

Das Beeindruckendste ist nicht die Anzahl der beteiligten Personen, obwohl diese wächst, sondern der Enthusiasmus. 

„Alle haben es begeistert angenommen. Das hat mich wirklich dazu gebracht, über unsere Kultur nachzudenken. Eine Kultur, in der Menschen etwas beitragen und bewegen wollen“, sagt Sonia.

Und diese Kultur der gemeinsamen Verantwortung hat beeindruckende Auswirkungen. Die Menschen geben nicht nur ihre Zeit, sondern knüpfen neue Verbindungen, erweitern ihr Verständnis und betrachten ihre tägliche Arbeit aus einem neuen Blickwinkel.

„Das Feedback war überwältigend. Die Menschen haben uns gesagt, dass sie die Welt und sogar ihre Arbeit auf eine neue Weise sehen.“ 

Auch wenn die Arbeitsplanung eine Herausforderung darstellen kann, insbesondere wenn Mitarbeitende mit variablen Arbeitszeiten berücksichtigt werden müssen, musste Sonia feststellen, dass die Initiative schneller als erwartet an Dynamik gewonnen hat.

„Dieses globale Programm ist schneller und natürlicher gewachsen als jedes andere, das ich in meinen Jahren bei Tetra Pak erlebt habe. Es hat mich daran erinnert, dass dieses Verantwortungsgefühl und die damit verbundene Handlungsbereitschaft einen großen Teil dessen ausmachen, was uns verbindet.“

Mitarbeitende von Tetra Pak helfen bei der North Texas Food Bank

Kleine Aktionen, nachhaltige Wirkung

Das Programm ist noch jung, doch es sorgt bereits für unvergessliche Geschichten. Jede ist einzigartig für ihren Standort, doch durch ein gemeinsames Ziel verbunden.

Kinder und Gemeinschaften in den USA mit Lebensmitteln versorgen

Im Mai krempelte ein Team aus Denton, Texas, in der North Texas Food Bank in Plano die Ärmel hoch, um Essenspakete für Kinder zusammenzustellen, die mit Ernährungsunsicherheit konfrontiert sind. In nur 2,5 Stunden packten sie zusammen mit anderen Freiwilligen der Gemeinschaft 23 Paletten, was 18.800 Mahlzeiten entspricht, darunter 5.000 speziell für das Programm „Food for Kids“. Es war besonders bewegend zu sehen, dass die Essenspakete Milch in Tetra Pak-Verpackungen enthielten.

„Zu sehen, dass wir Teil von etwas so Unmittelbarem und Wesentlichem sind, war ein gutes Gefühl“, sagt Luis Flores, ein Freiwilliger aus dem Business Control Team. „Unsere Verpackungen in den Essenspaketen zu sehen, war eine motivierende Erinnerung daran, wie unsere Arbeit tatsächlich etwas in den Gemeinschaften bewegt.“

Bücken bauen durch Bücher in Italien

In Modena arbeitete das Quality Analytics Team mit Flüchtlingen bei Porta Aperta zusammen, um eine „Bibliothek der Welt“ in ihrem Unterkunftsort zu schaffen. Mit einer Mischung aus Bildungs- und Unterhaltungsliteratur ist die Bibliothek zu einem Ort des Lernens, des Austauschs und der kulturellen Begegnung geworden und hat sich zu einem Symbol der Willkommenskultur entwickelt.

„Wir haben gemeinsam etwas geschaffen, das über die Bücher hinausgeht“, sagt Paola Pavarotti, Quality Issue Analyst.

„Mitzuerleben, wie die Bibliothek zu Gesprächen anregte und Freude hervorrief, ist etwas, das ich nie vergessen werde.“

Ein erfrischender Start in Thailand

Fast 50 Freiwillige von unseren Standorten in Bangkok und Rayong haben sich für eine Strandbereinigung am Bangsaen-Strand, einem der beliebtesten Orte in der Nähe der Stadt, zusammengetan. Gemeinsam sammelten sie 130 Kilogramm Abfall, darunter Plastikflaschen und Fischernetze. Es war die erste von drei geplanten Umweltaktionen in der Region und ein starkes Signal dafür, was möglich ist, wenn wir uns für den Planeten zusammenschließen.

„Es ging darum, einen Ort zu erhalten, der uns allen Freude bereitet – nicht nur für heute, sondern auch für zukünftige Generationen. Durch gemeinsames Handeln zeigen wir, dass jeder von uns eine Rolle beim Schutz der natürlichen Räume spielt, die wir alle teilen“, sagt Ratanasiri Tilokskulchai, Managing Director, Thailand.

Mitarbeitende schlossen sich für eine Strandbereinigung am Bangsaen-Strand zusammen

Ein Tag, eine Bewegung

Das Freiwilligenprogramm hat bereits viel erreicht. In der gesamten Organisation haben lokale Teams Dutzende von Initiativen durchgeführt und gemeinsam Tausende von Stunden investiert. Noch ermutigender ist die Vielfalt der unterstützten Anliegen und die wachsende Zahl der Beteiligten.

„Je mehr Menschen ihre Geschichten teilen, desto mehr werden andere zum Mitmachen inspiriert“, sagt Sonia. „So wächst eine Bewegung.“

Freiwilligenarbeit kann mit einem einzigen Tag beginnen, aber sie wird schnell zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Arbeitsweise und unserer Ziele.

„Ich empfehle allen, etwas Sinnvolles zu tun“, sagt Sonia. „Man kann mit kleinen Dingen beginnen. Dann sieht man schnell, wie all diese individuellen Bemühungen zusammengenommen etwas viel Größeres schaffen.“

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