Vier Gesundheitstrends und wie Ihr Homogenisator Sie dabei unterstützen kann, diese gewinnsteigernd zu nutzen.

Gesundheitstrends und geänderte Verbraucheranforderungen stellen Lebensmittel- und Getränkehersteller vor neue Herausforderungen. Aber können Anlagen wie Homogenisatoren diese Herausforderungen in Chancen verwandeln? Wir betrachten vier aktuelle globale Trends und beleuchten, welche Rolle Homogenisatoren und Homogenisierung für diese Trends spielen.

Mit Obst und Milchprodukten gefüllte Schüsseln

1. Hauptsache natürlich

Laut der Global New Products Database von Mintel wurden zwischen September 2016 und August 2017 neu auf den Markt gebrachte Lebensmittel und Getränke weltweit in 29 % der Fälle mit Natürlichkeits-Claims beworben. Zehn Jahre zuvor waren es im selben Zeitraum noch 17 % weniger. Zu diesen Claims gehören Begriffe wie „ohne Zusatzstoffe“, „keine Konservierungsmittel“, „Bio“ und „ohne Gentechnik“.

Mittels Homogenisierung können bestimmte Zusatzstoffe entfernt und so die Wünsche nach natürlicheren Produkten erfüllt werden. Häufig dienen Zusatzstoffe dazu, die Viskosität zu erhöhen. Doch das ist eventuell auch ohne solche Zusätze allein durch die Homogenisierung möglich. Dabei gibt es zwei wesentliche Möglichkeiten: Entweder werden Wasserstoffbindungen in den Fasern aufgespalten und durch Wasserstoffbindungen mit Wasser ersetzt, oder das in den Fasern natürlich vorkommende Pektin wird leichter zugänglich gemacht. Pektin ist eine Substanz, die Marmelade ihre klebrige Konsistenz verleiht.

Ein gutes Beispiel ist die Herstellung von Tomatenketchup. CMC (Carboxymethylcellulose) ist ein modifizierter Zellulosegummi, der als Stabilisator und Verdickungsmittel eingesetzt wird. Sie bildet ein Gel mit Wasser und wird manchmal in der Ketchupherstellung zugesetzt. Doch da immer mehr Verbraucher auf Claims wie „ohne Zusatzstoffe“ achten, möchten die Ketchuphersteller CMC ersetzen. CMC lässt sich entfernen, indem der Druck im Homogenisator auf etwa 280 Bar erhöht wird. Auf diese Weise werden mehr der natürlichen Stabilisatoren in den Tomaten freigesetzt, sodass eine ähnliche Viskosität und Stabilität wie bei der Verwendung von CMC entsteht.

Die Homogenisierung kann auch künstliche Farbstoffe überflüssig machen. Während des Prozesses werden Obst- und Gemüsezellen aufgebrochen und die Partikel werden kleiner. Das verbessert das Erscheinungsbild der Farbe. Die Homogenisierung wirkt sich auch auf das Aroma aus, sodass künstliche Aromastoffe auf ein Minimum reduziert werden können.

2. Vegan ist auf dem Vormarsch

In vielen Teilen der Welt ist Milch ein Grundnahrungsmittel und eine häufig verwendete Zutat. Doch immer mehr Menschen wenden sich aus ethischen, ökologischen oder gesundheitlichen Gründen davon ab. Im Vereinigten Königreich hat die Vegan Society nach einer Umfrage im Mai 2016 geschätzt, dass mindestens 542.000 Menschen in Großbritannien sich vegan ernähren. Das heißt, dass etwa ein Prozent der Bevölkerung angibt, niemals tierische Produkte zu verzehren. Zehn Jahre vorher lag die Schätzung lediglich bei 150.000 Personen.

In den letzten Jahren haben viele Milchersatzprodukte den Weg in die Supermarktregale gefunden, die aus pflanzenbasierten Rohstoffen hergestellt werden. In ihrer Gesamtheit sprechen wir von RNGS-Produkten (Reis, Nüsse, Getreide und Soja). Diese werden nicht nur von Veganern konsumiert. Beispielsweise sind Erdnussgetränke in China äußerst beliebt. Die Erdnussstückchen können aufgrund ihrer scharfen Kanten zum schnellen Verschleiß des Homogenisators beitragen. Ähnlich sieht es bei anderen Nüssen oder Partikeln von Reis- und Getreidekörnern sowie Sojabohnen aus. Entsprechend sorgfältig müssen die Hersteller dieser Getränke bei der Wahl eines möglichst langlebigen Homogenisators vorgehen.

Eine Möglichkeit besteht darin, Maschinen zu wählen, deren Kolben und Kolbendichtungen aus härteren Werkstoffen wie Wolframkarbid oder Keramik gefertigt sind. Das hält die Kosten für Ersatzteile und Wartung bei der Verarbeitung abrasiver Partikel von Reis, Nüssen, Getreide und Sojabohnen in Getränke für den Wachstumsmarkt der pflanzenbasierten Getränke niedrig.

3. Ja zu Joghurt

Der Joghurtmarkt in China boomt. Jedes Jahr werden mehr als 10 Mrd. US-Dollar umgesetzt. Das jährliche Wachstum bei Joghurtverkäufen beträgt zwischen 15 und 20 % und dürfte weiter steigen, da die chinesische Bevölkerung Geschmack an diesem gesunden Lebensmittel gefunden hat, das zudem mit Versprechen von mehr Körperwachstum und Stärke beworben wird. Joghurt wurde in China bisher hauptsächlich als Getränk genossen, doch die neuen Produkte können mit dem Löffel gegessen werden und enthalten oft Getreidekörner oder größere Fruchtstücke.

Für Trinkjoghurt verarbeiten viele Hersteller fermentierten Joghurt im Homogenisator zu einer Flüssigkeit. Kleine und mittelgroße Molkereien mit wenigen Linien können an einem Tag Milch und am nächsten Tag Joghurt mit derselben Linie homogenisieren. Es spricht also einiges dafür, einen Homogenisator anzuschaffen, der ohne Ventilwechsel viskose Produkte wie Joghurt und Milch verarbeiten kann.

Homogenisatoren werden auch zum Verflüssigen von Obst für Smoothies oder Säfte verwendet, die als gesunde Getränke oder köstliche Snacks betrachtet werden. Das weiche Fruchtmark kann im Homogenisator zu kleineren Partikeln aufgespalten werden, die den Produkten die richtige Viskosität und das gewünschte Mundgefühl verleihen.

4. Bedrohung Diabetes

Zu den größten Gesundheitsgefahren weltweit gehört Adipositas. Laut Weltgesundheitsorganisation waren im Jahr 2017 mehr als 650 Mio. Erwachsene fettleibig. Man geht davon aus, dass die Zahl 2025 auf eine Milliarde angewachsen sein wird. Übergewicht erhöht die Gefahr, an einem Diabetes Typ 2 und anderen Krankheiten zu erkranken.

Die International Diabetes Federation schätzt, dass über 425 Mio. Menschen einen Diabetes haben. Nach aktuellen Prognosen wird diese Zahl bis 2045 auf mindestens 650 Millionen Erkrankte ansteigen. Derzeit haben circa 9 % der Menschen zwischen 20 und 79 Jahren Diabetes mit den dazugehörigen Gesundheitsrisiken: erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Schlaganfall und Krebs, um nur einige zu nennen.

Eine Antwort auf die Bedrohung durch die sogenannte Diabetes-Epidemie sind neue, funktionale Milchrezepturen mit biologisch aktiven Zutaten, die Herzkreislauferkrankungen verhindern sollen. Die Rezepturen sind komplex und enthalten oft Zutaten mit hoher Viskosität.

Diese innovativen Milchrezepte für an Diabetes leidende Personen sind nur ein Beispiel für die Herausforderungen, denen sich Lebensmittelhersteller mit neuen, komplexen Produkten stellen. Ein Homogenisator für derartige Anwendungen muss mit verschiedenen Rezepturen und Viskositätsgraden umgehen können. Einige moderne Homogenisatoren können eine Vielzahl von Rezepturen und Viskositäten verarbeiten, ohne dass Umbauten oder komplizierte Anpassungen erforderlich sind. Sämtliche Parameter können in einem Schritt angepasst werden.

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Pflanzenbasierte Getränke, Reis, Nüsse, Getreide

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