2017-07-21
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​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Whitepaper: Pasteurisierungsanlagen für Konsummilch können viel länger als acht Stunden betrieben werden

Die neue Bewertungsmethode von Tetra Pak ermöglicht nun längere Laufzeiten von Pasteurisierungsanlagen für Milch bei gleichzeitiger Wahrung der Lebensmittelqualität. Pasteurisierung ist keine Universalllösung. Unsere Großversuche hinsichtlich der Pasteurisierung von Milchprodukten zeigen, dass es möglich ist, die Anlagenlaufzeit entsprechend unterschiedlicher Produktanforderungen bezüglich des Vorhandenseins kritischer Mikroorganismen zu differenzieren.

Die übliche Begrenzung der Laufzeit auf etwa acht Stunden ist für Käse- und Milchpulverprodukte nach wie vor angemessen, da das Wachstum wärmeliebender und hitzebeständiger Mikroorganismen eingedämmt werden muss.

Doch im Falle von Konsummilch unterstützen unsere Forschungsergebnisse eine längere Laufzeit für Pasteurisationsanlagen von 20 ± 2 Stunden – ohne dass sich ein Risiko für die Lebensmittelsicherheit und -qualität ergäbe. Die Kosten für CIP (Cleaning in Place) können dadurch um etwa 50 % gesenkt und die Verfügbarkeit der Prozessanlagen um zwei bis vier Stunden täglich erhöht werden.

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