Kleinbauern bei der Produktion hochwertiger regionaler Milch unterstützen

Nach Angaben des International Farm Comparison Network werden von den 960 Millionen Tonnen Milch, die weltweit produziert werden, derzeit 377 Millionen Tonnen von Kleinbauern erzeugt.1

Innerhalb des nächsten Jahrzehnts wird die weltweite Nachfrage nach Milch höher sein als das Angebot – und die Milchindustrie wird unter immensem Druck stehen.2 Mit unserem Branchen-Know-how tragen wir dazu bei, die Versorgung mit lokal produzierter Milch von hoher Qualität langfristig zu sichern und Lebensmittelverluste zu minimieren. 

Das 2011 ins Leben gerufene Programm für Molkereizentren verbindet lokale Kleinbauern mit Milchverarbeitern und bietet eine entsprechende Kühlinfrastruktur und -technologie sowie Schulungsleistungen, um das Angebot an lokal produzierter, qualitativ hochwertiger Milch zu erhöhen. 

Infolgedessen liefern mittlerweile mehr als 54.000 Kleinbauern Milch an unsere Kunden und erhalten Zugang zu offiziellen Märkten – und verbessern gleichzeitig die Lebensgrundlage und das Einkommen lokaler Bauern.

Programme für Molkereizentren unterstützen 54.000 Kleinbauern bei der Lieferung von Milch an Kunden

Steigerung des Ertrags in Kenia um 150 % pro Kuh

Erhöhung des monatlichen Einkommens von Kleinbauern in Bangladesch um 144 %

Entwicklung der Milchwirtschaft in Nicaragua

Moving food forward.

Verbessern der Milchsammlung für bis zu 10.000 Bauern in Bangladesch

In Bangladesch produzieren mehr als 90 % der Milchbauern kleine Mengen Milch, für die sich ein Langstreckentransport nicht lohnt. Aus diesem Grund haben wir 2011 zusammen mit unserem Kunden PRAN RTL, der Swedish International Development Agency (SIDA) und UNIDO fünf Molkereizentren eröffnet, die eine bessere Infrastruktur für die Milchsammlung und den Milchtransport bieten. Mit lokalen Sammelzentren im Umkreis von 15–25 km können wir es selbst den kleinsten Landwirten ermöglichen, ihre Milch zweimal täglich abzugeben. Dadurch konnte die Milchleistung pro Kuh um 143 Prozent und das durchschnittliche Monatseinkommen pro Kleinbauer um 144 Prozent gesteigert werden.

Steigerung der Milchproduktion in Uganda um 79 Prozent

Ugandas Molkereisektor spielt eine entscheidende Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und ist eine wichtige Nahrungsquelle für die Bevölkerung. Der Sektor steht jedoch vor verschiedenen Herausforderungen bei der Verarbeitung und verliert 67 Prozent seiner Milchprodukte durch informelle Sammlung und ineffiziente Wertschöpfungsketten. Als Teil der Pearl Dairy Farm Community haben wir 1.000 Milchbauern im Südwesten Ugandas praktische technische Hilfe angeboten. Wir haben sie mit einem engagierten Verarbeiter in Verbindung gesetzt und die Milchproduktion um durchschnittlich 79 Prozent pro Betrieb verbessert.

UNSER WEG

Wie können wir den Zugang zu sicheren, nährstoffreichen Lebensmitteln verbessern?

Durch unsere Expertise in den Bereichen Lebensmittelverpackungen, Verarbeitung und Technik können wir Lebensmittel sicher und verfügbar machen.

Wie können wir Lebensmittelverluste und -verschwendung reduzieren?

Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir leistungsstarke Lösungen zur Lebensmittelverarbeitung, um Lebensmittelverluste zu minimieren, sowie Verpackungslösungen für Lebensmittel, die eine längere Haltbarkeit ermöglichen und durch die weniger Lebensmittel verschwendet werden.

Wie können wir nachhaltige Wertschöpfungsketten für Lebensmittel aufbauen?

Gemeinsam mit unseren Lieferanten und Partnern unterstützen, entwickeln und liefern wir Lösungen, die eine nachhaltige Produktion, Verarbeitung, Verpackung sowie einen nachhaltigen Vertrieb und Verbrauch fördern.

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Unsere Partnerschaften

Bei unserem Bestreben, die globalen Herausforderungen im Bereich Lebensmittelsicherheit und Ernährung zu bewältigen, ist die Zusammenarbeit der Stakeholder-Gruppen von entscheidender Bedeutung. Entdecken Sie die Partner und Netzwerke, mit denen wir auf diesem Weg zusammenarbeiten.

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UNSER BEITRAG

[1] https://www.tetrapak.com/sustainability/food/food-availability/dairy-hubs 

[2] https://www.tetrapak.com/sustainability/food/food-availability/dairy-hubs