Erfahren Sie mehr über die Ergebnisse der neuesten Lebenszyklusanalyse von Tetra Pak für Österreich und die Schweiz.

Getränkekartons – die klimafreundlichere Wahl für Österreich und die Schweiz

Eine Getränkeverpackung soll in erster Linie das Getränk schützen und verhindern, dass wertvolle Rohstoffe verschwendet werden. Diese Aufgabe erfüllen Getränkekartons von Tetra Pak mit den im Vergleich geringsten Klimaauswirkungen – gemäß einer neuen Lebenszyklusanalyse des Instituts für Energie und Umweltforschung (ifeu) für Österreich und die Schweiz. 

Lebenszyklusanalysen – Nachhaltigkeit messbar machen

Lebenszyklusanalysen, auch bekannt als Ökobilanzen, sind wissenschaftliche Studien zur Messung der Umweltauswirkungen eines Produkts über dessen gesamten Lebenszyklus. Darin enthalten sind die Bereitstellung von Energie, die Produktion und Nutzung aller Rohstoffe, Herstellung und Transport des eigentlichen Produkts und dessen Recycling und Entsorgung. Die vorliegende Lebenszyklusanalyse wurde durch ein unabhängiges Forschungsinstitut erstellt und durch ein externes Expertengremium verifiziert. Die Studie ist ISO 14040/14044 konform. Alle auf dieser Seite dargestellten Werte entstammen der zum Download bereitgestellten Studie. Die Studie beschreibt die Umweltauswirkungen in 11 verschiedenen Kategorien für Getränkeverpackungen für gekühlte Milch, ungekühlte Milch, Fruchtsäfte, Nektare, stille Getränke, Sahne und Wasser.

Nachwachsende Rohstoffe für niedrigere Klimaauswirkungen

Nachwachsende Rohstoffe entnehmen während ihres Wachstums CO2 aus der Atmosphäre – im Gegensatz zu fossilen Materialien wie Erdöl. Deren Nutzung setzt CO2 frei, das seit tausenden von Jahren in der Erde gespeichert war. Daher sind erneuerbare Rohstoffe, in Verbindung mit einer verantwortungsvollen Beschaffung, besser für das Klima. Karton aus Holzfasern und der zuckerrohrbasierte Kunststoff in unseren pflanzenbasierten Verpackungen bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen. Die vorliegende Lebenszyklusanalyse bestätigt, dass ein größerer Anteil nachwachsender Rohstoffe in Getränkeverpackungen mit niedrigeren Klimaauswirkungen einhergeht. Damit sind Getränkekartons mit ihrem hohen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen eine gute Wahl für das Klima.

Klimawandel im Fokus

Für Tetra Pak sind die Klimaauswirkungen der bedeutendste Faktor der Lebenszyklusanalyse. Der Klimawandel ist die zentrale ökologische Herausforderung unserer Zeit und Tetra Pak hat die Ambition veröffentlicht, die netto Klimaauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2050 auf Null zu setzen. Die Ergebnisse von Lebenszyklusanalysen helfen uns dabei. In der vorliegenden Studie hat ein Getränkekarton in jedem Getränkesegment in beiden untersuchten Ländern die geringsten Klimaauswirkungen.

Die Lebenszyklusanalyse betrachtet aber auch 10 weitere Umweltauswirkungen, etwa die Nutzung der Natur, Feinstaubbelastung, Versauerung oder Auswirkungen auf die Ozonschicht. Bezüglich dieser Umweltauswirkungen lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen. Getränkekartons mit einem hohen Anteil an pflanzenbasierten Rohstoffen schneiden beispielsweise in der Regel bei der Nutzung der Natur schlechter ab als Verpackungen aus fossilen Rohstoffen, da für diese keine landwirtschaftliche Fläche benötigt wird. Um die Folgen der Flächennutzung möglichst gering zu halten, nutzen wir ausschließlich pflanzenbasiertes Material, das zertifiziert ist. Unsere Papierfasern stammen aus FSC®-zertifizierten und anderen kontrollierten Quellen und der pflanzenbasierte Kunststoff ist Bonsucro-zertifiziert und unterstützt einen nachhaltigen Zuckerrohranbau.

Die komplette Studie mit allen Detailergebnissen steht zu Ihrer Information zum Download bereit, bei Fragen oder Rückmeldungen wenden Sie sich bitte an Eva.Podlich@tetrapak.com