Bis 2030 Null erreichen

Wir verpflichten uns, bis 2030 in unseren eigenen Betrieben Netto-Treibhausgasemissionen (THG) von Null zu erreichen. Die Senkung der energiebezogenen Emissionen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie, unsere Kohlendioxid-Emissionen zu verringern. Dies erreichen wir durch Energieeinsparungen, eine verbesserte Energieeffizienz, die Installation von Photovoltaikanlagen vor Ort und den Kauf von erneuerbaren Energien.

Energieeffizienz

Unser gesamter Energieverbrauch ist in den letzten Jahren relativ konstant geblieben. Seit 2010 ist er – trotz erheblicher Produktionssteigerungen und der Ergänzung um neue Anlagen – dank höherer Energieeffizienz lediglich um 2 % gestiegen. Unser Energie-Auditprogramm trägt maßgeblich zu dieser Effizienzsteigerung bei. Seit 2010 haben wir so eine Energieeinsparung von insgesamt 345 Gigawattstunden erzielt und den ansonsten für den gleichen Zeitraum zu erwartenden Anstieg des Energieverbrauchs um 23 % vermieden.

Auf dem Weg zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen

Seit 2011 haben wir in etwa 3 MW an Photovoltaikanlagen installiert.Diese liefern kohlenstoffarmen Strom und sorgen gleichzeitig für eine Senkung der Betriebskosten. 

Darüber hinaus haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, unseren Strom bis 2030 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Dafür haben wir uns öffentlich gegenüber dem globalen Unternehmensnetzwerk RE100 verpflichtet. Durch die Beschaffung und Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien hat Tetra Pak die Möglichkeit, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft in vielen der geografisch unterschiedlichen Länder, in denen wir tätig sind, zu beschleunigen.


Im Jahr 2019 stieg der Verbrauch von erneuerbarem Strom in unseren betrieblichen Abläufen von 55 % im Jahr 2018 auf 69 %. Wir sind auf dem richtigen Weg, unsere RE100-Ziele von 80 % bis 2020 und 100 % bis 2030 zu erreichen. Alle unsere Produktionswerke in der EU nutzen bereits jetzt 100 % erneuerbaren Strom.

Ein Kreis von Menschen, Tetra Pak Mitarbeiter

World Class Manufacturing

Im Jahr 2019 feierten wir 20 Jahre World Class Manufacturing (WCM), einen systematischen Ansatz zur Abfallreduzierung, Minimierung des Wasserverlusts, Steigerung der Effizienz und Senkung des Energieverbrauchs. Durch die Anwendung in allen unseren Betrieben hat dies seit 1999 zu einer Reduzierung der gesamten Abfallmenge um 62 % und einer Verdreifachung der Produktivität geführt.

Heute gelten wir als weltweit führend im Bereich WCM. 2019 wurden unsere Fabriken in Hohhot, China, und Lahore, Pakistan (oben ist das Fabrikteam mit der Auszeichnung von Tetra Pak als „Fabrik des Jahres 2019“ abgebildet) mit dem höchsten Preis der prestigeträchtigen TPM-Auszeichnung (Total Productive Maintenance) des Japan Institute of Plant Maintenance (JIPM) ausgezeichnet.

Die World-Class-Manufacturing-Auszeichnung wird Werken verliehen, die ein herausragendes Niveau an Produktionsqualität, Zuverlässigkeit, Effizienz und Umweltleistung erreicht haben. Es ist das erste Mal, dass der Preis an eine Fabrik in China oder Pakistan vergeben wurde.

Und es ist das dritte Mal in den letzten fünf Jahren, dass unsere Werke eine Weltklasse-Auszeichnung erhalten haben. Erfolgreich waren vorher unser Werk in Gornji Milanovac, Serbien, im Jahr 2015 und das Werk in Izmir in der Türkei 2017. Nur 24 Fabriken weltweit haben diesen World-Class-Status bisher erreicht: Unsere Einrichtungen entsprechen einem Sechstel dieser Anzahl. Von den 30 Tetra Pak Verpackungsmaterialwerken, die derzeit weltweit in Betrieb sind, haben 27 eine oder mehrere TPM-Auszeichnungen erhalten.

Grüne Gebäude

Neben unseren Produktionsprozessen trägt die Qualität unserer Gebäude wesentlich zur Nachhaltigkeit unserer Geschäftstätigkeit bei. Bei allen neuen Projekten und größeren Ausbauarbeiten streben wir eine Gold-Zertifizierung nach LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) an, einem führenden internationalen Zertifizierungsstandard. Selbst bei der Einrichtung eines kleinen Büros ist die Nachhaltigkeit und Akkreditierung des Gebäudes ein entscheidender Faktor.