Als die Freunde und ehemaligen Athleten Amar Gupta und Josh Barr ihr Wirtschaftsstudium abschlossen, wollten sie ein neues Getränk für gesundheitsbewusste Verbraucher entwickeln – lecker, belebend und nahrhaft zugleich.

2018 begannen sie mit der Entwicklung ihres ersten Proteinkaffees – mit hochwertigem Milcheiweiß von grasgefütterten neuseeländischen Kühen und handverlesenen, traditionell gerösteten Arabica-Bohnen aus den Bergen Kolumbiens und Brasiliens. Ein Erfolgsrezept, wie sich herausstellte.

Für echte Kaffeeliebhaber

Produktqualität und Geschmack standen von Anfang an oberster Stelle. Amar erklärt: „Zwei Drittel der Verbraucher trinken Kaffee, und der durchschnittliche Kaffeetrinker kommt auf etwa drei Tassen pro Tag. Um Teil eines dieser Kaffeemomente zu sein, durfte unser Produkt weder wie ein typisches Proteingetränk noch wie ein mittelmäßiger Kaffee schmecken. Es musste echte Kaffeeliebhaber ansprechen.“

Bevor sie sich auf eine endgültige Produktformel festlegten, durchliefen die Gründer zahlreiche Versuchsreihen und verbrachten Wochenenden damit, Produktdemos durchzuführen, um Feedback von Verbrauchern zu sammeln. Josh erinnert sich: „Die Leute fanden die Idee von Proteinkaffeegetränken wirklich gut, aber – wie erwartet – war der Geschmack entscheidend.“

„Die Leute fanden die Idee von Proteinkaffee wirklich gut, aber – wie erwartet – war der Geschmack entscheidend.“

 

Josh Barr, Mitgründer von brüst

 

Josh Barr

Von Glasflaschen zu Tetra Pak Verpackungen

Anfangs dachten die Gründer, der schnellste und einfachste Weg, ein neues Produkt ins Regal zu bringen, sei die Abfüllung in Glasflaschen. Doch die Lieferkette für Glas erwies sich als schwierig zu handhaben, und schon bald stießen sie auf Probleme.

„Glasflaschen sind schwer“, erklärt Amar, „und sie erfordern eine gekühlte Lieferkette mit Kühltransporten. Außerdem beträgt die Haltbarkeit des Produkts höchstens drei Monate.“ „Es dauerte nicht lange, bis uns klar wurde, dass diese Probleme uns daran hindern würden, Lagerbestände aufzubauen.“

Josh und Amar begannen erneut bei null, um herauszufinden, ob sie die Haltbarkeit mit einer leichteren, effizienteren Verpackung verbessern konnten. Nach intensiver Online-Recherche und Gesprächen mit verschiedenen Branchenexpertinnen und -experten nahmen sie Kontakt zu Tetra Pak auf. „Wir kannten die Marke natürlich schon, hatten aber nie darüber nachgedacht, was eine Zusammenarbeit aus geschäftlicher Sicht bedeuten könnte. Nach unseren ersten Erfahrungen mit Glasflaschen ergaben die Konzepte von Haltbarkeit und effizienter aseptischer Kartonverpackung jedoch plötzlich vollkommen Sinn!“

„… nach unseren ersten Erfahrungen mit Glasflaschen ergaben die Konzepte von Haltbarkeit und effizienter aseptischer Kartonverpackung plötzlich vollkommen Sinn!“

 

Josh Barr und Amar Gupta, Gründer von brüst

 

Josh Barr und Amar Gupta

Fokus auf Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit war selbstverständlich ebenfalls ein zentrales Anliegen. Amar kommentiert: „Kanadische Verbraucher sind sich der globalen Umweltprobleme zunehmend bewusst. Und wir sehen es als unsere Aufgabe an, offen zu kommunizieren und uns kontinuierlich zu verbessern.“

Die Entscheidung für Kartonverpackungen unterstützte ihre Nachhaltigkeitsziele. Studien zufolge haben Kartons auf Papierbasis einen geringeren CO₂-Fußabdruck als Einwegglasflaschen – nur 83 g CO₂-Äquivalente pro Liter gegenüber 430 g CO₂-Äquivalente pro Liter bei Glas.*

Das liegt zum Teil daran, dass Kartonverpackungen leichter sind als Glasflaschen und daher beim Transport weniger Treibstoff verbrauchen. Zudem ermöglichen aseptische Kartons eine längere Haltbarkeit. Die Produkte bleiben sechs Monate oder länger sicher – ganz ohne Konservierungsstoffe oder Kühlung – und können daher bei Raumtemperatur transportiert und gelagert werden.

„Wenn unsere Marke weiter wächst“, sagt Josh, „werden wir verstärkt die Nachhaltigkeit unserer Produkte kommunizieren. Wir möchten in allem, was wir tun – von der Beschaffung der Zutaten bis hin zur Produktion und Verpackung – ein verantwortungsbewusstes Vorgehen zeigen.“

Nach der Entscheidung für eine Zusammenarbeit mit Tetra Pak wählte brüst die Verpackung Tetra Prisma® Aseptic 330 ml Square mit DreamCap™. „Sie ist ideal als Einzelportionsverpackung für unterwegs – elegant im Design und flexibel in der Handhabung“, sagt Josh. „Zukünftig denken wir auch über den Einsatz der Tetra Prisma® Aseptic Edge nach, die auf Tetra Paks neuester Hochgeschwindigkeitslinie produziert wird – und vielleicht auch über eine Ein-Liter-Mehrportionsverpackung.“

Als Start-up entschied sich brüst, die Produktion an einen Co-Manufacturing-Partner auszulagern, anstatt in eigene Produktionsanlagen zu investieren. Tetra Pak konnte das Unternehmen mit einem zuverlässigen lokalen Co-Packer vernetzen.

Neue Verpackung. Neues Design.

Die brüst-Kundschaft hatte keinerlei Probleme mit dem Wechsel von Glasflaschen zu Kartonverpackungen. „Der einzige Kommentar war, dass man den Inhalt der Verpackung nicht mehr sehen konnte“, erklärt Josh. „Das bedeutete, dass das Verpackungsdesign unsere Produkte sehr klar kommunizieren musste.“

Einen guten Eindruck zu hinterlassen, war ebenfalls wichtig. „Viele Protein-Drinks haben sehr auffällige, maskuline Designs“, erläutern die Gründer. „Wir wollten, dass brüst das genaue Gegenteil ist – daher das elegante, klare Verpackungsdesign.“

„Wir wollten, dass brüst ein elegantes, schlichtes Verpackungsdesign mit möglichst wenigen Informationen hat.“

Josh Barr und Amar Gupta, Gründer von brüst

 

Ursprünglich gingen Josh und Amar davon aus, dass brüst vor allem bei Fitnessstudio-Besuchern beliebt sein würde – als Getränk vor oder nach dem Training. Doch Marktforschung zeigte bald, dass ganz unterschiedliche Menschen ihren Proteinkaffee zu verschiedenen Tageszeiten und in unterschiedlichsten Situationen genießen. Etwa 80 % konsumierten brüst als schnelles Frühstück oder als Snack zwischendurch. Das typische Alter der Konsumentinnen und Konsumenten lag zwischen 25 und 40 Jahren – doch auch Studierende und einige über 40-Jährige griffen zu brüst.

Josh und Amar schlussfolgerten: „Die gemeinsamen Merkmale waren eher psychografisch als demografisch.“ brüst ist im Grunde ein Produkt für alle, die unterwegs Energie brauchen – junge Eltern, Berufstätige, Lkw-Fahrer. Ganz egal wer!“

„brüst ist im Grunde ein Produkt für alle, die unterwegs Energie brauchen – junge Eltern, Berufstätige, Lkw-Fahrer. Ganz egal wer!“

Josh Barr, Mitgründer von brüst

 

Kaffeegetränk oder Protein-Shake?

Das brüst-Sortiment umfasst derzeit eine breite Auswahl an Kaffeevarianten – vom ungesüßten Dark Roast bis zum leicht gesüßten Light Roast – mit Geschmacksrichtungen wie Mocha, Salted Caramel und Pumpkin Spice. Aber handelt es sich dabei um Kaffeegetränke mit Proteinzusatz – oder um Protein-Shakes mit Kaffee-Geschmack? „Die Antwort lautet: sowohl als auch!“ sagt Amar. „brüst liegt an der Schnittstelle zwischen Protein-Drink und aromatischem Kaffee. Wir haben eine neue Marktlücke gefunden und bieten ein Produkt an, das es bisher einfach nicht gab.“

Im Einzelhandel findet man brüst entweder im Bereich Nahrungsergänzung (Costco) oder bei den Kaffeegetränken (Whole Foods und Walmart) – was für Josh und Amar völlig in Ordnung ist. „Wir sind gern ein Hybrid, solange die Leute unsere Produkte finden, wenn sie nach ihnen suchen.“ Kürzlich kam Amazon Food Service zur wachsenden Liste der Vertriebskanäle hinzu – so wird es für kanadische Verbraucher noch einfacher, unsere Produkte zu finden!

„Wir haben eine neue Marktlücke entdeckt und bieten ein Produkt an, das es bisher einfach nicht gab.“

Amar Gupta, Mitgründer von brüst

 

Woher der Name brüst?

 

Dieser ungewöhnliche Markenname kombiniert die Wörter „brewed“ und „boost“ – zentrale Produktmerkmale, die sich auch in der längeren Beschreibung widerspiegeln: kalt-gebrühter Kaffee mit einem Protein-Boost.

 

„Was den Umlaut betrifft – wir mochten beide schon immer die Premium-Eismarke Häagen-Dazs“, erzählen sie. „Die wurde von zwei New Yorkern gegründet, welche die ungewöhnliche Schreibweise und den Umlaut nutzten, um ein originelles, hochwertiges Markenimage zu schaffen. brüst ist ähnlich einzigartig – und vermittelt ebenfalls Qualität.“

Mann hält eine brüst-Packung

Tetra Pak setzte auf brüst – ein Wagnis

„Im Rückblick wissen wir, dass Tetra Pak ein Risiko eingegangen ist, als es auf unser Unternehmen setzte“, sagen Josh und Amar. „Aber wir sind froh, dass sie es getan haben – und die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass es eine gute geschäftliche Entscheidung war.“ Die Verkaufszahlen sind in den letzten drei bis vier Jahren stetig gestiegen, und das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, 2026 in den US-Markt zu expandieren. Der Schritt auf den internationalen Markt ist für das kanadische Start-up eine große Herausforderung – doch es weiß, dass es auf die Unterstützung von Tetra Pak zählen kann, um dieses Vorhaben zu verwirklichen. „Gemeinsam investieren wir in Kommunikation und verbreiten die Botschaft, dass brüst auf nachhaltige und strukturierte Weise arbeitet“, erklären sie. „Mit Tetra Pak an unserer Seite gehen wir Schritt für Schritt vor und schaffen eine solide Grundlage für unseren Erfolg.“

„Mit Tetra Pak an unserer Seite gehen wir Schritt für Schritt vor und schaffen eine solide Grundlage für unseren Erfolg.“

Josh Barr und Amar Gupta, Gründer von brüst

 

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