Das Gremium besteht aus unabhängigen, externen Fachleuten. Sie informieren und beraten unsere Geschäftsführung und unterstützen Tetra Pak bei der Entwicklung und Umsetzung einer integrierten Nachhaltigkeitsagenda, die den Erwartungen unserer Stakeholder entspricht und dafür sorgt, dass das Unternehmen effektiv auf externe Veränderungen in seinem Geschäftsumfeld reagieren kann.
Mit über drei Jahrzehnten Erfahrung in Führungspositionen in Unternehmen, Beratungsfirmen und Nichtregierungsorganisationen verfügt Rob über umfassende Kenntnisse in der Förderung nachhaltiger Entwicklung und verantwortungsbewusster Geschäftspraktiken.
Von 2020 bis 2025 war er als Global Head of Public Affairs and ESG Engagement bei Nestlé tätig, wo er sich auf die Leitung des Übergangs zu nachhaltigen und widerstandsfähigen Lebensmittelsystemen konzentrierte. Bevor er zu Nestlé kam, war er Geschäftsführer der Beratungsfirma für Nachhaltigkeit und Denkfabrik SustainAbility, die heute Teil der ERM Group ist, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeitsberatung.
Von 2007 bis 2012 war er Geschäftsführer von Fairtrade International, einer NGO mit mehreren Stakeholdern, die sich für die Verbesserung der Bedingungen für Kleinbauern durch Interessenvertretung und Produzentenförderung einsetzt.
Zuvor war er Eigentümer und Vorstandsvorsitzender von Flag, einer internationalen Kommunikationsagentur, die sich auf Unternehmensverantwortung spezialisiert hat.
Dan Esty ist Hillhouse-Professor an der Universität Yale, primär an den Fakultäten für Recht und Umwelt und darüber hinaus an den Fakultäten für Management und Global Affairs. Außerdem leitet er das Yale Center for Environmental Law and Policy und ist Co-Leiter der Yale Initiative on Sustainable Finance.
Professor Esty hat vierzehn Bücher (darunter die preisgekrönten Titel „Green to Gold“ und „A Better Planet“) und Dutzende Artikel verfasst oder redaktionell bearbeitet, die sich mit Themen wie Klimawandel, Umweltschutz, regulatorische Reformen und Nachhaltigkeit und deren Verbindung zu Unternehmensstrategien, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeitskennzahlen und Handel auseinandersetzen.
Er war in verschiedenen leitenden Positionen bei der amerikanischen Umweltschutzbehörde tätig. Unter anderem war er Teil der US-Delegation, die die Klimarahmenkonvention von 1992 mitverhandelt hat. Er war als Kommissar beim Energie- und Umweltschutzministerium von Connecticut aktiv. Vor Kurzem hat er eine zweijährige Auszeit von seiner Tätigkeit an der Universität Yale beendet, während der er für die Welthandelsorganisation gearbeitet und deren Generaldirektor Ngozi Okonjo-Iweala bei der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für das Welthandelssystem unterstützt hat. Er ist Co-Lead des Projekts „Remaking Trade for a Sustainable Future“ und hat gemeinsam mit einem Netz aus Vordenkern aus der ganzen Welt das Villars-Framework für ein nachhaltiges Handelssystem entwickelt.
Changhua ist eine politische Analystin, die sich auf Chinas Klimapolitik und Strategien zur nachhaltigen Entwicklung spezialisiert hat. Sie ist Chief Executive Officer des Future Innovation Center in Peking, einer öffentlich-privaten Partnerschaftsplattform, die technologische Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit fördert.
Changhua wird weithin für ihre Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel und ihren Einsatz für Chinas saubere Revolution geschätzt. Sie sitzt in verschiedenen globalen Führungs- und Expertenräten und ‑gremien, darunter unter anderem im Zukunftsrat für saubere Elektrizität des Weltwirtschaftsforums, dem Rat des Asia-Pacific Water Forums, der Global Infrastructure Basel Foundation, der World Green Design Organization und der Green Growth Alliance of National New Areas. Sie hat eine Vielzahl von Führungskräften im öffentlichen Sektor, in der Privatwirtschaft und NROs zu Strategien und Innovation für nachhaltige Entwicklung beraten, darunter die Weltbank, das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, P4G sowie führende globale Unternehmen und Kommunalpolitiker.
Changhua ist häufig als Kommentatorin in den chinesischen und internationalen Medien zu Umweltfragen zu Gast und war Herausgeberin der englischen Ausgabe der China Environment News.
John Morrison ist CEO des Institute for Human Rights and Business, einem globalen Think-and-Do-Tank. Das Institut wurde 2009 gegründet und ist von den Vereinten Nationen, einer Reihe von Regierungen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen anerkannt. Das IHRB arbeitet derzeit an neuen Initiativen, darunter dem Mechanismus für einen gerechten Übergang, Arbeitnehmerschutz in der Golfregion, Würde in der menschengemachten Umwelt, Handel/Sanktionen/verantwortlicher Ausstieg, Wanderarbeitnehmer, Reform des Gesellschaftsrechts und die Rolle der Unternehmensvorstände.
John ist Mitglied in einer Reihe von Beratungsgremien und Vorständen für Regierungen, Unternehmen und internationale Organisationen, darunter die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und UK Export Finance. Vor kurzem wurde er als unabhängiges Mitglied des Nachhaltigkeits- und Ethikausschusses des Vorstands der John Lewis Partnership im Vereinigten Königreich ernannt. Er hat mehrere Bücher geschrieben, darunter „The Social License“.
John war Harkness-Stipendiat in den USA und hat ursprünglich Archäologie und Vorgeschichte studiert, bevor er im Bereich Menschenrechte und Flüchtlingsschutz tätig wurde. In den späten 1990er-Jahren begann er, Anita und Gordon Roddick zu beraten, und kam zu The Body Shop International, bevor er von 2003 bis 2009 die Business Leaders Initiative on Human Rights leitete.
1Der Begriff „Lebensmittelsysteme“ bezieht sich auf alle Elemente und Aktivitäten in Verbindung mit der Herstellung und dem Konsum von Lebensmitteln sowie deren Auswirkungen, darunter wirtschaftliche, gesundheitliche und ökologische Ergebnisse (OECD, https://www.oecd.org/food-systems, 2023).