Wir arbeiten strategisch mit Organisationen auf der ganzen Welt zusammen, um die globale Nachhaltigkeitsagenda zu gestalten. Wir möchten den erforderlichen Wandel der Lebensmittelsysteme1 und die Dekarbonisierung2 beschleunigen. Darum ermuntern wir zu Wissensaustausch und Innovationen und setzen uns gemeinsam mit führenden Personen und Organisationen im Bereich Nachhaltigkeit aus Privatwirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik für evidenzbasierte Lösungen ein.
Der World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ist ein weltweites, von CEOs geführtes Netzwerk von über 200 Unternehmen, die gemeinsam daran arbeiten, die für eine klimaneutrale, naturfreundliche und gerechtere Zukunft notwendigen Systemveränderungen voranzutreiben.
Wir arbeiten mit dem WBCSD zusammen und tragen zu Publikationen über Lebensmittel- und Ernährungssicherheit, vermiedene Emissionen und Richtlinien für proteinreiche Lebensmittelsysteme bei.
Tetra Pak International S.A. engagiert sich mit einem starken Fokus auf Plastik und die Kreislaufwirtschaft von Lebensmitteln weiterhin auch bei der Ellen MacArthur Foundation. Wir sind seit 2018 Unterzeichner des Plastics Commitment der Stiftung und haben 2025 ihr Global Commitment 2030 unterstützt.
2025 haben wir uns zudem der von der Ellen MacArthur Foundation und dem WWF geleiteten „Business Coalition for a Global Plastics Treaty“ angeschlossen und werden im Rahmen der „2030 Plastics Agenda for Business“ weiterhin mit der Stiftung zusammenarbeiten.
Die Stiftung arbeitet mit den weltweit führenden und einflussreichsten Organisationen zusammen, die über das Potenzial verfügen, tiefgreifende Veränderungen herbeizuführen, um aufzuzeigen, was durch Strategien, Zielsetzungen und die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft erreicht werden kann. Die Zusammenarbeit mit der Stiftung bietet wichtige Einblicke für unsere Arbeit im Bereich Kreislaufwirtschaft.
Das World Resources Institute (WRI) ist eine globale Organisation, die forschungsbasierte Ansätze nutzt, um die Grundbedürfnisse der Menschen zu decken, die Natur zu schützen und wiederherzustellen, das Klima zu stabilisieren und widerstandsfähigere Gemeinschaften aufzubauen. Wir arbeiten mit dem WRI in den Bereichen Klima und Lebensmittelsysteme zusammen, da wir das gemeinsame Ziel verfolgen, die Lebensmittelindustrie durch robuste und messbare Praktiken bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu unterstützen.
Wir sind Mitglied der Corporate Consultative Group (CCG) des WRI und haben uns 2022 der „Coolfood Pledge“ angeschlossen, einer Initiative des WRI, die Organisationen dabei unterstützt, die Klimaauswirkungen der von ihnen angebotenen Lebensmittel zu verringern.
1 Alle Elemente und Aktivitäten in Verbindung mit der Herstellung und dem Konsum von Lebensmitteln sowie deren Auswirkungen (darunter wirtschaftliche, gesundheitliche und ökologische Ergebnisse). Quelle: OECD, https://www.oecd.org/en/topics/policy-issues/food-systems.html.
2 Unsere Dekarbonisierungsaktivitäten drehen sich um die Vermeidung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Zusammenhang mit unseren Produkten und unserem Unternehmen. Außerdem gleichen wir durch Kohlenstoffkompensation bei natürlichen Lösungen und anderen Initiativen nicht vermeidbare Restemissionen aus. Kombinierte Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 wurden gegenüber dem Referenzjahr 2019 um 56 % reduziert. Tetra Pak Betriebe = Scope 1, 2 und Geschäftsreisen, unsere Wertschöpfungskette = Scope 1, 2 und 3
3 Eine nachhaltige Milchwirtschaft ist eine Milchwirtschaft, die weniger Treibhausgase durch die Einführung von Technologien, Anlagen und bewährten Vorgehensweisen in der Produktion und Verarbeitung ausstößt und so die Ernährungssicherheit schützt, die zukünftige Lebensgrundlage von Millionen von Menschen bewahrt und zu einer sicheren Zukunft für uns alle beiträgt. Quelle: Pathways to Dairy Net Zero, https://pathwaystodairynetzero.org/about-the-initiative/.
4 Crippa, M. et al. Food systems are responsible for a third of global anthropogenic GHG emissions. Quelle: Nature Food, https://www.nature.com/articles/s43016-021-00225-9, 2021.
5 Der Mechanismus für einen gerechten Übergang (Just Transition Mechanism, JTM) ist ein Tool, das sicherstellen soll, dass der Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft auf gerechte Weise geschieht, sodass niemand zurückgelassen wird. Er bietet gezielte Unterstützung bei der Mobilisierung von etwa 55 Mrd. Euro zwischen 2021 und 2027 in den am stärksten betroffenen Regionen, um die sozioökonomischen Auswirkungen des Übergangs abzufedern. Quelle: Europäische Kommission, https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/priorities-2019-2024/european-green-deal/finance-and-green-deal/just-transition-mechanism_en