Laut den Vereinten Nationen muss sich die Geschwindigkeit des globalen Fortschritts im Bereich Wasser und Sanitärversorgung vervierfachen, um bis 2030 allen Menschen Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Unternehmen gehören zu den weltweit größten Wasserverbrauchern,1 und haben daher die Verantwortung, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um diese lebenswichtige Ressource besser zu verwalten. 

Wassernutzun ist der wichtigste Faktor für die Auswirkungen auf die natürliche Umwelt in unseren eigenen Betrieben. Wir fördern die globale Wasserresilienz, indem wir negative Auswirkungen auf lokale Wasserressourcen verringern und uns dafür einsetzen, gemeinsame Herausforderungen im Bereich Wasser in gefährdeten Einzugsgebieten2 entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette zu bewältigen.

Reduzierung der Frischwassernutzung an unseren Produktionsstätten

Wenn es um die Wasserwirtschaft geht, möchten wir dort Einfluss nehmen, wo es darauf ankommt. Wir reduzieren den Süßwasserverbrauch an unseren Produktionsstätten durch den Einsatz von Lösungen wie optimierte Kühl-, Bewässerungs- und Brauchwassersysteme, Regenwassernutzung sowie Wasserwiederverwendung und -kreislauf. Produktionsstätten werden jährlich mithilfe der unabhängigen Tools „WRI Aqueduct Water Risk Atlas“ und „WWF Water Risk Filter“ auf Wasserrisiken überprüft. Dies hilft dabei, die Pläne und Ressourcen zu ermitteln, die erforderlich sind, um das Ziel zur Reduzierung des Wasserverbrauchs an jedem Standort zu erreichen.

Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden

Wir arbeiten auch proaktiv mit unseren Lieferanten mit hohem Wasserverbrauch zusammen, um deren Entnahmeraten zu verstehen und zu verfolgen und unser Engagement darauf zu konzentrieren, wo es am dringendsten benötigt wird. Auch im Bereich Wasser setzen wir gemeinsam mit unseren Kunden Maßnahmen um. Unter Einsatz modernster Technologien wie der Membranfiltration und der Umkehrosmose können wir dazu beitragen, die Wassernutzung an den Standorten unserer Kunden zu senken.

Unsere Maßnahmen

Wasserwirtschaft-Standort

Wassermanagement schlägt Wellen

Es ist von entscheidender Bedeutung, heute zu handeln, um sicherzustellen, dass in den kommenden Jahren genügend Wasser für die Lebensmittelproduktion zur Verfügung steht. Wir arbeiten mit unseren Kunden zusammen, um Pläne zur Wasserverwaltung zu entwickeln, die Wasser einsparen und effizienter verwalten. Allein in einer Molkerei konnten mit diesen Strategien jede Woche Wasser in der Größe eines olympischen Schwimmbeckens eingespart werden.

Wasserwirtschaftsanlage

Die Zukunft der Ernährung zu sichern bedeutet, den Umgang mit Wasser neu zu denken

Warum sind Diamanten teurer als Wasser, obwohl sie für uns nicht lebenswichtig sind? Martin Carlsson, Nature Manager bei Tetra Pak, erklärt anhand des „Diamant-Wasser-Paradoxons“, warum die Wasserverwaltung im Mittelpunkt widerstandsfähiger Lebensmittelsysteme und Gemeinschaften steht.

Alle Maßnahmen im Bereich Natur ansehen

Die Natur schützen und wiederherstellen

Erfahren Sie, wie wir die Biodiversität unterstützen, die Wassersicherheit stärken und zur Wiederherstellung von Ökosystemen beitragen, indem wir in unserer gesamten Wertschöpfungskette Maßnahmen ergreifen.

Erfahren Sie mehr über das Thema Wasser

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Hände, die ein iPad halten

Erfahren Sie, wie wir Sie bei der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen können.

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1 2022 Quelle: Weltwirtschaftsforum,  https://www.weforum.org/agenda/2022/07/why-businesses-must-act-together-to-alleviate-the-global-water-crisis/.

Gefährdete Wassereinzugsgebiete werden anhand der SBTN-Methodik identifiziert. Dabei spielen acht unterschiedliche Indikatoren zu Wassermenge, Wasserqualität und Erosion eine Rolle. Für jeden Indikator wird eine Punktzahl von 1 bis 5 vergeben. Innerhalb dieser drei Kategorien weist ein Indikator mit einer Bewertung von 3 oder höher darauf hin, dass das Einzugsgebiet gefährdet ist.