Webinar Kreislaufwirtschaft

Neugestaltung von Verpackungen mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft

In dieser von Reuters veranstalteten Webinar-Diskussion teilen Lars Holmquist, EVP Packaging Solutions and Commercial Operations bei Tetra Pak, und Trewin Restorick, Gründer und CEO von Hubbub und Mitglied unseres Sustainability Advisory Panel, Einblicke darin, warum die Neugestaltung von Verpackungen mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft entscheidend ist, damit die Ernährung einer wachsenden Bevölkerung nicht zu Lasten des Planeten geht.

Webinar Kreislaufwirtschaft

Neugestaltung von Verpackungen mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft

In dieser von Reuters veranstalteten Webinar-Diskussion teilen Lars Holmquist, EVP Packaging Solutions and Commercial Operations bei Tetra Pak, und Trewin Restorick, Gründer und CEO von Hubbub und Mitglied unseres Sustainability Advisory Panel, Einblicke darin, warum die Neugestaltung von Verpackungen mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft entscheidend ist, damit die Ernährung einer wachsenden Bevölkerung nicht zu Lasten des Planeten geht.

Was ist die kohlenstoffarme Kreislaufwirtschaft?

In einer Kreislaufwirtschaft entwerfen Hersteller möglichst abfallarme Produkte, verwenden bzw. verwerten Materialien wieder und regenerieren natürliche Systeme, um die Beeinträchtigungen der Umwelt durch die Industrie zu verringern. Dies ist eine überzeugende Idee und ein wesentlicher Bestandteil der heutigen Nachhaltigkeit. Aber es muss darüber hinaus gehen.

Eine kohlenstoffarme Kreislaufwirtschaft berücksichtigt auch die Klimaauswirkungen von Rohstoffen und die Wertschöpfungskette des verarbeitenden Gewerbes. Im Gegensatz zu fossilen Quellen können pflanzliche, nachwachsende Rohstoffe den Kohlenstoffausstoß verringern, wenn sie wachsen und wiederverwendet und recycelt werden. Beispielsweise wurde geschätzt, dass in Europa durch Wälder und die forstbasierte Bioökonomie 25 Prozent der derzeitigen CO2-Emissionen eingespart werden könnten1.

Und in einer kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft ist die gesamte Wertschöpfungskette auf minimale Klimaauswirkungen optimiert. Dies bedeutet Betriebe, die mit nachwachsenden Energien betrieben werden, hocheffiziente Herstellungsprozesse und eine Logistik, die den Kraftstoffverbrauch senkt.

Tetra Pak hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu einer emissionsarmen Kreislaufwirtschaft beizutragen, in welcher die gesamte Wertschöpfungskette minimale Auswirkungen auf das Klima hat.

Die Komponenten einer kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft

Pflanzenbasierte Rohstoffe wie Holz und Zuckerrohr sind für unsere kohlenstoffarme Kreislaufwirtschaft unverzichtbar. Sie helfen dabei, die Umwelt für zukünftige Generationen zu erhalten. Nachwachsende Ressourcen wie Holz können im Laufe der Zeit auf natürliche Weise ergänzt werden, während unsere Abhängigkeit von begrenzten Ressourcen und Rohstoffen verringert wird. Sie können auch eine nachhaltige Waldbewirtschaftung fördern und die biologische Vielfalt schützen. Aktuell bestehen unsere Kartonverpackungen im Durchschnitt zu rund 71 % aus nachwachsenden Rohstoffen. Schließlich wollen wir alle unsere Verpackungen aus 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen herstellen.

Recycling

Recycling ist das Zentrum einer kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft, die darauf abzielt, Abfall zu reduzieren und Materialien länger im Einsatz zu halten. Alle Tetra Pak-Kartonverpackungen sind recycelbar und können in eine Vielzahl neuer Produkte umgewandelt werden. Wir arbeiten daran, die Recycling-Wertschöpfungskette dort zu verbessern, wo immer unsere Kartons präsent sind. Im Rahmen unserer Zusage zur Unterstützung der EU-Kunststoffstrategie verpflichten wir uns, mit Industriepartnern zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass bis 2030 europaweit Recycling-Lösungen für alle Getränkekarton-Bestandteile geschaffen sind. Unsere Partnerschaft mit Veolia ermöglicht es, alle Komponenten von gebrauchten Getränkekartons, die in der Europäischen Union gesammelt wurden, bis 2025 zu recyceln. Weltweit werden jährlich eine Million Tonnen gebrauchter Getränkekartons recycelt.

Erfahren Sie mehr über das Recycling bei Tetra Pak ​

CO2-armer Betrieb.

Die kohlenstoffarme Kreislaufwirtschaft ist abhängig von nicht fossilen, nachwachsenden Energien und hocheffizienten Abläufen. Wir haben uns im Rahmen von RE100 dazu verpflichtet, bis 2030 unseren Strom für den gesamten Betrieb zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu beziehen und die betrieblichen Treibhausgasemissionen im gleichen Zeitraum um 42 Prozent zu senken. ​

Lesen Sie, wie wir Emissionen durch wissenschaftlich fundierte Ziele und erneuerbare Energien reduzieren

Lebensmittelabfälle entwerfen

Laut der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft verursachen Lebensmittelabfälle 8 Prozent der Treibhausgasemissionen und verursachen erhebliche finanzielle Kosten für die Unternehmen. In einer kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft muss dies auf ein Minimum beschränkt werden. Tetra Pak wurde gegründet, um Lebensmittel sicher und überall verfügbar zu halten. Unsere Verpackungen und Verarbeitungsanlagen sind alle darauf ausgelegt, den Abfall von Lebensmitteln und Getränken zu minimieren.

Entdecken Sie, wie wir eine möglichst abfallarme Lebensmittelkette gestalten

CO2-arme Logistik

Der Transport von Lebensmitteln und Getränken ist immer mit Kohlenstoffkosten verbunden. Mit innovativen Verpackungen lässt sich dies aber reduzieren. Mit Tetra Recart® Verpackungen können Lebensmittel in leichten, rechteckigen Verpackungen verpackt werden, die den Transport von 10 bis 20 Prozent mehr Einheiten pro LKW ermöglichen. Und es hat sich gezeigt, dass sie insgesamt eine fünfmal geringere Auswirkung auf das Klima haben als Stahl oder Glas.

Erfahren Sie, wie „Konserven zwei Jahrhunderte intelligenter“ Lebensmittelverpackungen und -transporte verändern kann.

​1 Quelle: EG: JRC Science for policy report Bioeconomy report 2016​ (PDF)​​

Ellen MacArthur Foundation

Tetra Pak hat das New Plastics Economy Global Commitment der Ellen MacArthur Foundation unterzeichnet.