Gemeinsam handeln

Wir arbeiten strategisch mit Organisationen auf der ganzen Welt zusammen, um die globale Nachhaltigkeitsagenda zu gestalten. Wir möchten den erforderlichen Wandel der Lebensmittelsysteme1 und die Dekarbonisierung2 beschleunigen. Darum ermuntern wir zu Wissensaustausch und Innovationen und setzen uns gemeinsam mit führenden Personen und Organisationen im Bereich Nachhaltigkeit aus Privatwirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik für evidenzbasierte Lösungen ein.

Erfahren Sie mehr über unserer wirksamen Kooperationen und Partnerschaften.

World Business Council for Sustainable Development (Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung)

Der World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ist eine globale Gemeinschaft von über 200 Unternehmen, deren gemeinsame Arbeit darin besteht, die für eine klimaneutrale, naturpositive und gerechte Zukunft erforderlichen Systemtransformationen zu beschleunigen.

Wir arbeiten gemeinsam mit dem WBCSD an wichtigen Themen wie dem Schutz der Natur, der Bekämpfung von Ungleichheit und der Weiterentwicklung von Lebensmitteln. Insbesondere umfasst unsere Zusammenarbeit die gemeinsame Erstellung von Richtlinienempfehlungen und Wertschöpfungskettenprojekten mit spezifischen Zielen wie Proteindiversifizierung und besserer Ernährung.
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Ellen MacArthur Foundation

Tetra Pak International S.A. ist Partner der Ellen MacArthur Foundation und priorisiert derzeit Kooperationsbemühungen in drei Bereichen: kreislauforientierte Lebensmittelproduktion, Materialien auf Holzbasis in einer regenerativen Kreislaufwirtschaft und interner Kompetenzaufbau.

Die Stiftung arbeitet mit den führenden und einflussreichsten Organisationen weltweit, deren transformatives Potenzial aufzeigen kann, welche Chancen eine Kreislaufwirtschaft mit entsprechenden Strategien, Zielen und Implementierungen bietet. Die Zusammenarbeit mit der Stiftung bietet wichtige Einblicke für unsere Arbeit im Bereich Kreislaufwirtschaft.
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Global Dairy Platform

Die Global Dairy Platform (GDP) leitet die gemeinsamen Bemühungen des Milchsektors, die angemessene Aufnahme nährstoffreicher Milchprodukte zu fördern. Darüber hinaus demonstriert sie durch Initiativen wie Pathways to Dairy Net Zero, welche Rolle der Sektor bei der Dekarbonisierung von Milchprodukten spielt.

Anfang 2023 haben wir uns durch die Einrichtung einer Forschungs-Taskforce für Milchverarbeitung der Initiative Pathways to Dairy Net Zero der GDP angeschlossen. Durch unsere Zusammenarbeit mit der GDP beschleunigen wir den Übergang zur Dekarbonisierung von Milchprodukten mit wichtigen Kunden.
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World Resources Institute (Weltressourceninstitut)

Das World Resources Institute (WRI) ist eine globale Organisation, die forschungsbasierte Ansätze nutzt, um die wesentlichen Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen, die Natur zu schützen und wiederherzustellen, das Klima zu stabilisieren und widerstandsfähigere Gemeinschaften aufzubauen. Wir arbeiten mit dem WRI in den Bereichen Klima und Lebensmittelversorgung zusammen, um der Lebensmittelindustrie durch robuste und messbare Praktiken dabei zu helfen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Das WRI bietet wissenschaftliche und technische Forschung und Fachwissen. Wir sind Mitglied der Corporate Consultative Group (CCG) des WRI sowie Mitglied von Coolfood und beteiligen uns am Greenhouse Gas Protocol und den SBTi-Arbeitsgruppen für Wald, Land und Landwirtschaft (Forest, Land and Agriculture, FLAG), bei denen es sich um gemeinsame Initiativen zwischen WRI und Partnern handelt.
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The Consumer Goods Forum

Mit seiner globalen Reichweite, der Führungsrolle seines CEOs und seinem Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen Einzelhändlern und Herstellern fördert das Consumer Goods Forum (CGF) positive Veränderungen, indem es dabei hilft, wichtige Herausforderungen der Branche anzugehen – darunter ökologische und soziale Nachhaltigkeit, Gesundheit, Lebensmittelsicherheit und die Genauigkeit von Produktdaten.

Durch das CGF arbeiten wir mit unseren Kunden und Einzelhändlern an der Entwicklung von Standards und Projekten, um unsere gemeinsamen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Wir sind Teil der Plastic Waste Coalition of Action, einer Gruppe führender Unternehmen, die sich für die Beseitigung von Kunststoffabfällen auf dem Land und im Meer einsetzen.
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Zusammenarbeit hilft uns dabei, den Nachhaltigkeitswandel zu beschleunigen

Lebensmittelsysteme

Auf dem Weg zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen

Wir haben unsere Route festgelegt und praktische Schritte für die Transformation der Lebensmittelsysteme umrissen. Gemeinsam mit der <a href="https://fil-idf.org/"><u>International Dairy Federation</u></a> (Internationaler Milchwirtschaftsverband), der <a href="https://globaldairyplatform.com/"><u>Global Dairy Platform</u></a> und ihren Mitgliedern unterstützen wir einen nachhaltigen Wandel in der Milchwirtschaft. Wir folgen der Lebensmittel-und-Landwirtschaftsstrategie des WBCSD und arbeiten mit Kunden und gleichgesinnten Unternehmen zusammen, um den Zugang zu gesunden und nahrhaften Lebensmitteln zu gewährleisten, zum Beispiel in Form von pflanzenbasierten und neuartigen Lebensmittelquellen. Wir arbeiten mit diesen Stakeholdern zusammen, um Lebensmittelverlust und ‑verschwendung zu reduzieren. Dazu nehmen wir zum Beispiel an der „Big Food Redesign Challenge“ der Ellen MacArthur Foundation teil. Damit wir den Zugang zu sicherer Ernährung gewährleisten können, bauen wir unser Programm <a></a><a href="https://www.tetrapak.com/sustainability/focus-areas/food-access-availability-and-resilience/food-for-development"><u>Food For Development</u></a> gemeinsam mit wichtigen Partnern wie der <a href="https://www.fao.org/home/en"><u>Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation</u></a> der Vereinten Nationen (FAO) weiter aus. Wir sind außerdem Mitglied des Private Sector Mechanism (PSM, Koordinierungsmechanismus für die Privatwirtschaft) des Committee on World Food Security (CFS, Ausschuss für Welternährungssicherheit) und arbeiten im Beratungsausschuss mit.

Klima

Dekarbonisierung fördern

Die Welt arbeitet daran, die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen – dabei ist die Lebensmittelversorgung allein für mehr als ein Drittel der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.4
Wir haben uns als Unternehmen strenge Netto-Null-Ziele gesetzt und folgen dabei der Science Based Targets initiative (SBTi). Außerdem sind wir stolz auf unsere Mitgliedschaft im UN FCCC Race to Zero. Wir haben uns außerdem als <a href="https://www.tetrapak.com/about-tetra-pak/news-and-events/newsarchive/100-renewable-energy-by-2030"><u>Mitglied der RE100</u></a> dazu verpflichtet, erneuerbare Energien zu nutzen, und arbeiten mit Stakeholdern wie <a href="https://www.tetrapak.com/campaigns/go-nature-go-carton/actions/decarbonisation"><u>Lieferanten und Kunden</u></a> an der Dekarbonisierung der Wertschöpfungskette. Unsere Zusammenarbeit mit Organisationen, die die Pariser Klimaziele unterstützen, trägt dazu dabei, unsere eigenen Bemühungen zu verstärken und durch unser Engagement für eine Netto-Null-Zukunft als Vorbild für andere zu dienen.

Natur

Maßnahmen für die Natur

Naturschutz erfordert gemeinsame Anstrengungen. Wir sind im WBCSD-Programm Nature Imperative aktiv und tragen zu positivem Handeln für die Natur und Wasserressourcen bei. Bei der Etablierung einer ambitionierten Strategie zum Wohle der Natur profitieren wir von unserer Mitgliedschaft im Science Based Targets Network. Dort lernen und interagieren wir mit gleichgesinnten Unternehmen und wissenschaftlichen Organisationen und arbeiten gemeinsam an der Entwicklung wissenschaftsbasierter Ziele für den Schutz der Wasserreserven, der Artenvielfalt sowie der Landflächen und Meere.
Außerdem fördern wir den guten Umgang mit Wasser innerhalb und außerhalb unserer Branche, indem wir mit der Alliance for Water Stewardship zusammenarbeiten. Darüber hinaus wollen wir gemeinsam mit Apremavi Tausende Hektar Land im Atlantischen Regenwald aufforsten.

Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft in Lebensmittelsystemen beschleunigen


Investitionen in die Kreislaufwirtschaft werden immer wichtiger, wenn wir das 1,5-Grad-Ziel einhalten und das Artensterben bremsen wollen. Kreislaufwirtschaftliche Aspekte sind seit langem ein Teil unserer Arbeit und wir folgen den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft gemäß der Ellen MacArthur Foundation. Aktuell suchen wir nach Möglichkeiten, diese Bemühungen durch neue Partnerschaften für kreislauffähige Lebensmittel, Rohstoffe auf Holzbasis in einer regenerativen Kreislaufwirtschaft und den Aufbau interner Talente und Möglichkeiten auszubauen.

Sozialverträglichkeit

Lebensgrundlagen verbessern und Menschenrechte respektieren

Unser Engagement und unsere öffentliche Lobbyarbeit konzentrieren sich auf den Klimawandel, die Menschenrechte, unsere Rolle für einen gerechten Übergang (Just Transition5), höhere Standards bei Arbeitsbedingungen und die Anerkennung der Rechte informeller Abfallsammler.
Wir arbeiten mit dem Civic Freedoms Network, um unser Bewusstsein für eine Gefährdung der Menschenrechte zu stärken, mit <a href="https://www.aim-progress.com/"><u>AIM-Progress,</u></a> um gemeinsam mit Stakeholdern der Lebensmittelbranche die geteilten Risiken in der Wertschöpfungskette zu mindern, und mit <a href="https://shiftproject.org/"><u>Shift,</u></a> um externe Fachleute hinzuzuziehen.

Alle Elemente und Aktivitäten in Verbindung mit der Herstellung und dem Konsum von Lebensmitteln sowie deren Auswirkungen (darunter wirtschaftliche, gesundheitliche und ökologische Ergebnisse). Quelle: OECD

2Unsere Dekarbonisierungsaktivitäten konzentrieren sich auf die Vermeidung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Zusammenhang mit unseren Produkten und unserem Unternehmen. Außerdem gleichen wir durch Kohlenstoffkompensation bei naturnahen Lösungen und anderen Initiativen nicht vermeidbare Restemissionen aus. Kombinierte Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 wurden gegenüber dem Referenzjahr 2019 um 27 % reduziert. Tetra Pak Betriebe = Scope 1, 2 und Geschäftsreisen, unsere Wertschöpfungskette = Scope 1, 2 und 3

3Nachhaltige Milchwirtschaft ist eine Milchwirtschaft, die weniger Treibhausgase durch die Einführung von Technologien, Anlagen und bewährten Vorgehensweisen in der Produktion und Verarbeitung ausstößt und so die Ernährungssicherheit schützt, die zukünftige Lebensgrundlage von Millionen von Menschen bewahrt und zu einer sicheren Zukunft für uns alle beiträgt. Quelle: Über die Initiative: Pathways to Dairy Net Zero

4Crippa, M. et al. Food systems are responsible for a third of global anthropogenic GHG emissions. (2021). Quelle: https://www.nature.com/articles/s43016-021-00225-9

5Der Mechanismus für einen gerechten Übergang (Just Transition Mechanism, JTM) ist ein Tool, das sicherstellen soll, dass der Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft auf gerechte Weise geschieht, sodass niemand zurückgelassen wird. Er bietet gezielte Unterstützung bei der Mobilisierung von etwa 55 Mrd. Euro zwischen 2021 und 2027 in den am stärksten betroffenen Regionen, um die sozioökonomischen Auswirkungen des Übergangs abzufedern. Quelle: EU-Kommission, The Just Transition Mechanism