Verbraucher erwarten heute mehr von ihren Saucen, Dressings und Dips. Mehr Auswahl, mehr Geschmacksrichtungen und mehr Güte. Die Erfüllung dieser vielfältigen Verbraucheranforderungen stellt die Produktion vor Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen sich dadurch Chancen, Marktanteile zu gewinnen. Wir haben unsere Experten – die Lebensmittelwissenschaftlerin Linda Carlstedt und den Line Solution Manager Manuele Levati – gefragt, wie Hersteller von Dressings und Würzmitteln diese Herausforderungen meistern und wettbewerbsfähig bleiben können.
Weltweit suchen Verbraucher nach Geschmackserlebnissen mit internationalem Flair und Produkten mit gesundheitlichen Vorteilen – und sie sind bereit, mehr zu bezahlen, möchten aber keine Kompromisse bei Geschmack oder Qualität eingehen.
Menschen probieren gern neue Küchentraditionen aus und suchen die Regale nach Hinweisen auf traditionelle Herstellungsverfahren, handwerkliche Qualität sowie authentische, lokale Zutaten ab. Geschmack ist für 77 % der Verbraucher in Thailand und für 50 % in den USA der wichtigste Faktor.1 Zudem sind über die Hälfte der Käufer im Vereinigten Königreich bereit, für innovative Geschmacksrichtungen mehr zu bezahlen.2
Im Rahmen des Gesundheitstrends suchen Verbraucher nach pflanzlichen Alternativen, „Clean Label“-Produkten und funktionellen Zutaten. In den USA achten 38 % der Verbraucher bei der Suche nach gesünderen Würzmitteln auf einen reduzierten Salzgehalt.3 Während 43 % der US-Verbraucher nach „ohne künstliche Zutaten“ suchen4, tragen nur 3–4 % der neu eingeführten Dressings und Saucen entsprechende Aussagen.5 In Großbritannien sind 47 % der Käufer bereit, mehr für Würzmittel und Dressings mit gesundheitsfördernden Zutaten zu bezahlen.6 Doch nur 1 bis 2 % der in den letzten fünf Jahren weltweit eingeführten Dressings und Tischsaucen erfüllen funktionelle Ansprüche.7
Mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, stellt Herausforderungen für die Produktion, Effizienz und Profitabilität dar. Diese lassen sich nur mit lebensmittelwissenschaftlichem Know-how, Produktionsexpertise und flexibler Technologie bewältigen. Viele neue Zutaten – ob Partikel, Pulver, Fasern, Hydrokolloide, Aromen, Vitamine oder Mineralstoffe – sind schwer zu mischen, empfindlich gegenüber Scherkräften, Hitze oder Sauerstoff oder sehr kostspielig.
Die Tetra Pak® Dispergieranlage kann bis zu 800 verschiedene Rezepturen verarbeiten und mehrere Funktionen ausführen, einschließlich Erhitzen, Mahlen, Mischen und Kühlen in einem einzigen Behälter. Die zentralen Elemente der Dispergieranlage sind das variable Schersystem, das Vakuum, die Automation und die Rührwerke. Zusammen ermöglichen sie das effiziente Mischen unterschiedlichster Pulver – auch schwer zu verarbeitender – sowie hochviskoser Produkte.
Ob die Bereinigung von Zutatenlisten, die Entwicklung einer pflanzenbasierten Variante eines bestehenden Produkts oder die Zugabe neuer funktioneller Zutaten – mit fachkundiger Unterstützung gelangen Sie mit neuen Rezepturen schneller von der Idee ins Regal.
„Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung darin, Hersteller bei den Herausforderungen der Entwicklung sogenannter ‚Free-from‘-Rezepturen zu unterstützen“, sagt Manuele. „Mithilfe unseres Prognosetools können wir den Einsatz von Stabilisatoren in emulgierten Produkten wie Mayonnaise testen und reduzieren, etwa durch einen Kaltemulsionsprozess, da unsere Lösungen kleinere Tröpfchengrößen ermöglichen und gleichzeitig die Emulsionsstabilität erhalten oder sogar erhöhen. Wir haben Hersteller dabei unterstützt, den Stabilisatoranteil in Kaltemulsionsrezepturen um 20 % bis 30 % zu reduzieren und gleichzeitig von flüssigen auf pulverförmige Zutatenformate umzustellen – bei stets gleichbleibender Produktqualität.“ Bei der Reformulierung von Rezepturen für tomatenbasierte Produkte, um neuen Produktionsanforderungen wie Kostensenkungen gerecht zu werden, ist diese Expertenunterstützung ebenso wichtig. So kann es beispielsweise bei der Reduzierung des Zuckergehalts in einer Ketchup-Rezeptur erforderlich sein, etwas Stärke zuzusetzen. Insbesondere dann, wenn der Tomatenmarkanteil bereits festgelegt ist und das Ziel darin besteht, den Herstellungspreis pro Liter beizubehalten. Dies ist umso wichtiger, wenn es sich um kleinere Nischenserien handelt, deren Herstellung kostenintensiver ist.
„Wir beginnen immer damit, die bestehende Produktionssituation zu verstehen und zu klären, welche neuen Produkte künftig hergestellt werden sollen“, ergänzt Linda. „Wir schauen uns die Art des Mischers an und betrachten, wie Zutaten aufgenommen und neue Rezepturen in Bezug auf Partikel, Stücke, Aromen, Pulver usw. zusammengestellt werden. Außerdem holen wir in unserem internen weltweiten Netzwerk Feedback zu neuen Zutaten ein – etwa zu Yuzu-Früchten, die sich über Asien hinaus verbreiten – sodass wir wissen, wie sich diese Zutaten in der Produktion verhalten. Anschließend verbinden wir dieses Zutatenwissen mit unserem Know-how in der Prozess- und Linienauslegung.“
Mit Pilotanlagen in zwölf Produktentwicklungszentren weltweit und einem technischen Schulungszentrum erhalten Hersteller Zugang zu umfassender Expertise und können Innovationsprojekte beschleunigen, ohne die laufende Produktion durch Versuche im industriellen Maßstab zu unterbrechen.
„Wir können testen, eine Produktion vom Chargenverfahren auf einen kontinuierlichen Prozess umzustellen, die Nutzung teurer Zutaten zu optimieren oder Versuche durchführen, die Leistungsgarantien in Bezug auf Fouling und Reinigung ermöglichen“, sagt Linda. „Im Gegensatz zu Tests mit nur geringen Mengen im Labor erhält man hier ein vollständiges Bild und kann Herausforderungen bewältigen oder abschwächen, bevor die Produktion am eigenen Standort startet.“
Der Schlüssel zur Herstellung einer größeren Produktvielfalt pro Tag liegt in einer hocheffizienten und flexiblen Misch- und Zutatenhandhabung. Das bedeutet nicht nur schnellere Mischvorgänge und kürzere Chargenzeiten, sondern auch zügigere Produktwechsel mit einem geringeren Anlagenvolumen, das gereinigt werden muss. „Wenn Sie beispielsweise mayonnaisebasierte Produkte herstellen, ermöglicht unsere Technologie die schnellste Ölzugabe und Emulgierung in der Branche. Dadurch lässt sich die Prozesszeit für eine Kaltemulsion wie Mayonnaise um bis zu 20 % reduzieren“, erklärt Manuele.
Sowohl bei Kaltemulsionen als auch bei tomatenbasierten Produkten können alle Prozessschritte im selben Behälter durchgeführt werden, was die Flexibilität erhöht und Zeit spart.
„Wir können beispielsweise Proteine zugeben, emulgieren, erhitzen, kühlen und später Partikel hinzufügen – ohne zusätzliche Tanks und Rohrleitungen für Slurries und Rezirkulation. Daher müssen bei jedem Produktwechsel viel weniger Anlagen gereinigt werden“, sagt Manuele.
Eine intelligente Produktionszeitplanung ist ebenfalls ein entscheidender Faktor für einen effizienten und flexiblen Prozess. Sie hilft dabei, die optimale Produktionsreihenfolge zu bestimmen, um Produktwechsel zu beschleunigen und CIP-Prozesse zu optimieren.
„So lassen sich Effizienzpotenziale identifizieren, etwa durch die präzise Abstimmung der Zeitplanung für die Zutatenhandhabung auf die Anforderungen der jeweiligen Rezeptur, sodass keine Zeit verloren geht.“ „Auch kann beispielsweise der Produktionstag so geplant werden, dass zunächst hellere oder weißere Saucen hergestellt werden und später am Tag dickere und dunklere Varianten folgen, sodass statt einer vollständigen CIP-Reinigung jeweils nur kurze Spülungen erforderlich sind“, erklärt Manuele.
Ein breites Portfolio an Mischern für die Lebensmittelverarbeitung, Emulgierung und den Umgang mit hochviskosen Zutaten stellt sicher, dass Sie auch zukünftige Anforderungen souverän erfüllen können. Die Auswahl reicht von sehr einfachen bis hin zu hochkomplexen Lösungen – für alle Mischaufgaben, einschließlich Batch–Mischen mit hohen Scherkräften, Rezirkulationsmischen und kontinuierlichem Mischen.
Dressings und Würzmittel sind eine spannende und äußerst vielfältige Kategorie. Wenn Sie Flexibilität in Ihrer Produktion priorisieren, schaffen Sie die Grundlage, um Ihr Portfolio zu diversifizieren und mit den Trends zu wachsen.
„Wir wissen, wie sich Beschaffungsprobleme abfedern lassen, wie alternative Proteinquellen zu handhaben sind und wie man sich an unterschiedliche gesetzliche Anforderungen in verschiedenen Märkten anpasst – und entwickeln Linien, die konsistente Ergebnisse liefern“, sagt Manuele.
Mit fachkundiger Beratung und flexibler Anlagentechnik können Hersteller die größtmögliche Bandbreite an Rezepturen entwickeln – bei gleichbleibend hoher Qualität und den niedrigsten Gesamtbetriebskosten.
Lesen Sie unten mehr darüber, wie wir mit unserem Know-how und unserem Mischersortiment Flexibilität ermöglichen. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf und bringen Sie die Ideen ein, die Sie in einem unserer Produktentwicklungszentren testen möchten.
Bei der Herstellung von emulgierten Saucen wie Mayonnaise gibt es einige Herausforderungen zu meistern. Wir haben die Lösungen, nachdem wir viele Jahre die Herstellung dieser Produkte eingehend erforscht haben. Auf diesen Seiten finden Sie unser Fachwissen über die Herstellung von Dressings und emulgierten Saucen und Informationen dazu, wie Sie die perfekte Qualität produzieren und dabei die Produktionskosten unter Kontrolle halten. Alles, was Sie brauchen, um erfolgreich zu sein.
Sehen Sie sich das Video an, um mehr darüber zu erfahren, wie eine Charge Mayonnaise in fünf Minuten hergestellt werden kann.
Bei der Herstellung von emulgierten Saucen wie Mayonnaise gibt es einige Herausforderungen zu meistern. Wir haben die Lösungen, nachdem wir viele Jahre die Herstellung dieser Produkte eingehend erforscht haben. Auf diesen Seiten finden Sie unser Fachwissen über die Herstellung von Dressings und emulgierten Saucen und Informationen dazu, wie Sie die perfekte Qualität produzieren und dabei die Produktionskosten unter Kontrolle halten. Alles, was Sie brauchen, um erfolgreich zu sein.
Sehen Sie sich das Video an, um mehr darüber zu erfahren, wie eine Charge Mayonnaise in fünf Minuten hergestellt werden kann.
Was ist das Geheimrezept, um im dynamischen Segment für Dressings und Würzmittel wettbewerbsfähig und profitabel zu bleiben? Die Antwort: mehr Geschmacksvielfalt. Erfahren Sie, wie wir Ihnen dabei helfen können, Ihren Betrieb flexibel, konsistent und rentabel zu machen – bei niedrigster Total Cost of Ownership.
1. Mintel: Table sauces: flavor trends to watch, 2025
(https://store.mintel.com/report/the-future-of-table-sauces-oils-and-seasonings)
2. Mintel: Condiments and dressings in the UK, 2023
(https://clients.mintel.com/report/condiments-and-dressings-uk-2023)
3. Mintel: Boost the health image of table sauces and dressings, 2023
(https://clients.mintel.com/insight/boost-the-health-image-of-table-sauces-and-dressings)
4. Mintel: Boost the health image of table sauces and dressings, 2023
(https://clients.mintel.com/insight/boost-the-health-image-of-table-sauces-and-dressings)
5. Mintel: Boost the health image of table sauces and dressings, 2023
(https://clients.mintel.com/insight/boost-the-health-image-of-table-sauces-and-dressings)
6. Mintel: Boost the health image of table sauces and dressings, 2023
(https://clients.mintel.com/insight/boost-the-health-image-of-table-sauces-and-dressings)
7. Mintel: Boost the health image of table sauces and dressings, 2023
(https://clients.mintel.com/insight/boost-the-health-image-of-table-sauces-and-dressings)