Tipp 1: Standardisieren Sie Ihren Prozess, um jederzeit eine optimale Produktqualität zu gewährleisten

Ein konsistenter Qualitätsstandard hat bei der Eiscremeproduktion oberste Priorität. Verbraucher erwarten, dass jeder Bissen den gleichen köstlichen Geschmack und das gleiche Mundgefühl bietet. Eine schwankende Produktqualität birgt jedoch nicht nur das Risiko, Konsumenten zu enttäuschen, sondern treibt auch Ihre Kosten in die Höhe. Eiscremeprodukte, die beispielsweise das erforderliche Mindestgewicht nicht erreichen, müssen entsorgt werden. Gewichtsabweichungen werden normalerweise erst spät im Prozess erkannt, beispielweise nachdem die Eiscreme extrudiert, mit Schokolade glasiert und in Nüsse getaucht wurde. Diese Zutaten sind teuer, und ihre Verschwendung wirkt sich negativ auf Ihren Gewinn aus.
Manchmal füllen Hersteller ihre Produkte übermäßig ab, um das Mindestgewicht zu erreichen, doch auch dies bedeutet eine bewusste Verschwendung teurer Rohzutaten.

Was ist also die Lösung?

Zunächst benötigen Sie einen präzisen Prozess, der ein einheitliches Produkt liefern kann. Dazu ist ein hochwertiger Freezer erforderlich.

Die Wahl des richtigen Freezers ist entscheidend, um eine hohe Produktreproduzierbarkeit zu gewährleisten und die Kosten zu minimieren. Dabei nehmen die Freezer-Pumpen eine besonders wichtige Rolle ein. Diese müssen von hoher Qualität sein und in einwandfreiem Zustand gehalten werden, um den Druck im Inneren des Freezers hoch und stabil zu halten. Druckschwankungen führen häufig zu Schwankungen beim Produktgewicht.



Stellen Sie außerdem sicher, dass der Rotor – eine Kernkomponente im Freezer-Zylinder – mit der richtigen Geschwindigkeit läuft.

Wenn er sich zu langsam dreht, wird die Eiscreme nicht ausreichend gerührt. Dies kann zu einer schlechten Luftverteilung und Ausbeute führen sowie Produkte hervorbringen, die zu viel oder zu wenig wiegen.

Wichtig ist außerdem ein optimales Rezept mit dem richtigen Anteil an Stabilisatoren, Emulgatoren und Zucker.


Hersteller verschlanken ihre Produktmischungen mitunter durch kostengünstigere Zutaten. Dies kann sich jedoch negativ auf die Gleichmäßigkeit des Produkts auswirken.
Suchen Sie nach einem Lieferanten, der über Fachwissen in der Produktentwicklung speziell für Speiseeisrezepturen verfügt. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Freezer für Ihr spezielles Rezept geeignet ist. Möglicherweise müssen Sie zusätzliche Anlagen oder Prozessanpassungen in Betracht ziehen, um Ihre Mischung zu optimieren.

Tipp 2: Minimieren Sie die Produktverluste während des Produktionsstarts

Freezer haben zu Beginn der Produktion eine gewisse Anlaufphase, bis sie für die Produktion bereit sind und die optimale Textur und Struktur der Eiscreme erzielen.



In der Anlaufphase gibt es immer einen gewissen Produktverlust. Der Verlust liegt in der Regel bei etwa 40 bis 60 Litern. Je nach Typ und Ausführung Ihres Freezers können es aber auch bis zu 160 Liter sein.


Einige Freezer sind mit einem Schnellstartsystem ausgestattet, das den Verlust auf bis zu 20 Liter reduzieren kann. Diese Freezer sind mit zusätzlichen Anlaufventilen ausgestattet, die den Produktstrom zum Freezer-Zylinder absperren können. So können die richtigen Verarbeitungsbedingungen innerhalb des Zylinders bei minimalem Produktdurchsatz erreicht werden.



Herkömmliche Freezer haben oft keine Anlaufventile. Fragen Sie Ihren Lieferanten nach einem Modell mit dieser Option. Sie minimieren dadurch den Produktverlust und erhöhen Ihre Marge.

Tipp 3: Wählen Sie einen Freezer, der mehrere Produktsorten verarbeiten kann

Die Vielseitigkeit von Freezern ist das A und O bei der Eiscremeproduktion. Eventuell produzieren Sie aktuell nur Standard-Eiscreme, wollen Ihr Geschäft aber später erweitern, indem Sie andere Produkte in Ihr Sortiment aufnehmen.



In diesem Fall ist es sinnvoll, einen Freezer zu wählen, der eine Reihe von Rezepten verarbeiten kann, ohne dass zusätzliche Anlagen oder Änderungen an Ihrer Produktionseinrichtung erforderlich sind.



Mehrfachinstallationen sind teuer und Umrüstungen kosten Zeit und Geld. Ein vielseitiger Freezer, der alle Ihre Produkte verarbeiten kann, löst dieses Problem. Achten Sie bei der Wahl des Freezers auf einen großen Regelbereich, um sowohl mit hoher als auch mit niedriger Kapazität produzieren zu können.



Mit einem solchen Freezer können Sie an einem Tag Ihr Basisprodukt mit hoher Kapazität produzieren und am nächsten Tag ein Spezialprodukt (das in der Regel eine langsamere Produktionsrate erfordert). Flexibel, skalierbar und vielseitig.
Wenden Sie sich an Ihren Lieferanten, erläutern Sie Ihre Anforderungen und erkundigen Sie sich nach dem Regelbereich der angebotenen Anlagen.

Tipp 4: Maximieren Sie Ihre Produktionsverfügbarkeit

Produktionsausfälle aufgrund von Reinigungsarbeiten sind ein notwendiges Übel bei jedem Batchkocher. Eiscreme bildet hier keine Ausnahme. Die Reinigungsintervalle variieren zwischen verschiedenen Eiscremeprodukten. Einige Eissorten auf Wasserbasis neigen dazu, den Freezerzylinder zu verstopfen, und müssen daher häufig gereinigt werden. Darüber hinaus gibt es bei verschiedenen Eiscreme-Freezern erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Reinigungsintervalle. Einige Modelle können nur drei oder vier Stunden laufen, bevor sie gereinigt werden müssen, was in der Regel einen ein- bis zweistündigen Stillstand der Anlage erfordert.



Bei einem Freezer mit einem speziellen Aufschläger – den Messern im Inneren des Freezer-Zylinders, die die Eiscreme während der Verarbeitung von den Wänden abschaben und rühren – und den dazugehörigen Komponenten kann sich die Produktionszeit drastisch verlängern.



Je nach Produktionsspezifikation können die Messer im Inneren eines speziellen Aufschlägers den Reinigungsbedarf um 50 bis 300 Prozent senken, was zu deutlichen Kosteneinsparungen führt.



Fragen Sie Ihren Freezer-Lieferanten daher unbedingt nach einem Freezer, der für die Laufzeitstunden ausgelegt ist, die Sie benötigen. Einige Freezer müssen möglicherweise einmal oder mehrmals täglich gereinigt werden. Andere haben Reinigungsintervalle von bis zu einer Woche.



Machen Sie die Reinigung zu einem zentralen Diskussionspunkt in Ihrem Gespräch mit dem Anlagenlieferanten.

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