Karton

Zum Schutz der Wälder beitragen – durch verantwortungsvoll beschafften1 Karton

Unsere Getränkekartons bestehen im Schnitt aus mehr als 70 % Karton, einem bei verantwortungsvoller Beschaffung nachwachsenden Rohstoff. Der von uns genutzte Karton stammt aus FSC™-zertifizierten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen.

Gute Gründe für eine verantwortungsvolle Beschaffung von Karton

Doch weniger Kunststoff und mehr Karton allein reichen nicht aus, um den CO₂-Ausstoß auf den für das 1,5-Grad-Ziel nötigen Wert zu senken. Die globale Abhängigkeit von Holzrohstoffen kann die Gefahr einer Schwächung der Wälder oder sogar einer Abholzung steigern. Abholzung gehört zu den größten Faktoren beim Verlust natürlicher Ökosysteme. Darum haben wir uns verpflichtet, nur Rohstoffe aus nachhaltig bewirtschafteten, von der Abholzung nicht betroffenen Regionen1 zu beschaffen. Dabei hilft uns der Forest Stewardship Council™ (FSC™).

Baum aus der Froschperspektive

Karton aus verantwortungsbewusst bewirtschafteten Wäldern nutzen

Das Holz für unser gesamtes Kartonmaterial stammt aus vom Forest Stewardship Council™ (FSC™)2 zertifizierten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen. Derzeit setzen wir für unseren Karton das „FSC Mix“-Siegel ein. Es erlaubt die Nutzung einer Kombination aus Rohstoffen, die zu mindestens 70 % aus FSC-zertifizierter Forstwirtschaft bzw. FSC-kontrollierten Holzbeständen stammen.3 Die kontrollierten Holzbestände stammen zwar nicht aus FSC™-zertifizierten Wäldern, aber sie mindern das Risiko, Rohstoffe aus nicht adäquaten Quellen einzukaufen.


Einen verantwortungsvollen Weg beschreiten – und nachvollziehen

Wir sorgen für eine vollständige Rückverfolgbarkeit bis hin zu dem Werk, in dem das Kartonmaterial hergestellt wird. All unsere Lieferanten und Werke weisen die FSC™-Produktionskettenzertifizierung auf, sodass der für unsere Verpackungen verwendete Karton garantiert aus vom FSC™ zertifizierten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen stammt.

 

Wir fordern von unseren Lieferanten jährliche Berichte zu den Baumarten, zum Zertifizierungsstatus sowie zu den Ländern und Ursprungsregionen der Holzfasern im an uns gelieferten Kartonmaterial an. 

Stolz auf unseren Eintrag auf der CDP-A-Liste in der Kategorie Wälder

Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine Non-Profit-Organisation, ein globales Transparenzsystem zur Bewältigung von Umweltauswirkungen für Investoren, Unternehmen, Städten, Bundesstaaten und Regionen betreibt. 2022 haben wir es bereits zum siebten Mal in Folge auf die A-Liste des Waldprogramms geschafft. Damit wird unsere Arbeit bei der Bewältigung und Minderung von Risiken bei der Holzbeschaffung und ‑produktion anerkannt. Wir wurden außerdem in die A-Liste 2022 in der Kategorie Klima aufgenommen.

 

Weitere Informationen zur CDP-Bewertungsmethodik für die A-Liste in der Kategorie Wälder finden Sie hier.

 

Für Best-Practice-Maßnahmen gegen die Abholzung von Wäldern ausgezeichnet

Wir sind stolz darauf, einer von nur vier Pionieren zu sein, die 2023 von der CDP für die Umsetzung bewährter Verfahrensweisen im Kampf gegen die Abholzung ausgezeichnet wurden. 

Verantwortungsvoll beschaffte Rohstoffe

The view of a forest

Polymere

Unsere papierbasierten Kartonverpackungen werden mit Schichten, Verschlusskappen, Verschlüssen und Trinkhalmen aus pflanzenbasierten Polymeren hergestellt. Werden pflanzenbasierte Polymere verantwortungsvoll beschafft, sind sie ein nachwachsender Rohstoff.

close-up of an aluminum roll

Aluminium

Eine Schicht aus Aluminiumfolie, die dünner ist als ein menschliches Haar, verhindert Oxidation und Schäden durch Licht. So trägt sie dazu bei, dass weniger Lebensmittel verschwendet werden, da diese auch ohne Kühlung länger gelagert werden können.

Unsere strategischen Ambitionen und Ziele für das Jahr 2030 bei Karton


• Holzfasern im Karton dürfen nicht aus Regionen stammen, in denen es nach dem 31. Dezember 2020 zu Abholzungen gekommen ist.4
• Wir liefern auch künftige alle Kartonverpackungen mit einer vertrauensvollen Zertifizierung durch Dritte und dem entsprechenden Siegel aus.


• Alle Holzfasern für unsere Kartons müssen aus Wäldern stammen, die von unabhängiger Seite für eine Bewirtschaftung gemäß nachhaltiger Forstwirtschaftsprinzipien vertrauensvoll zertifiziert sind.5
• Wir gewährleisten eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Holzfasern in unseren Kartons.6

1 Die Beschaffung von Holzfasern aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern ist ein selbstverständlicher Bestandteil unserer Unternehmenspraxis. So erhalten wir die Artenvielfalt und die Funktion des Ökosystems, erreichen anspruchsvolle Umweltschutzziele (siehe Definition in Abschnitt 6) und tragen dazu bei, dass die Menschenrechte respektiert werden.

2 Der FSC-Lizenzcode von Tetra Pak lautet FSC™ C014047.

3 Kontrollierte Quellen bezeichnet vom FSC kontrollierte Holzbestände. Dieses Holz stammt aus risikoarmen Quellen, sodass illegal geschlagenes Holz, Holz, das unter Nichtbeachtung von traditionellen und Menschenrechten gewonnen wurde, Holz aus Wäldern, deren Erhalt durch die Bewirtschaftung bedroht ist, Holz aus Wäldern, die in Plantagen oder andere (Nicht-Wald-)Nutzung umgewandelt werden, sowie Holz aus Wäldern, in denen genetisch modifizierte Bäume gepflanzt werden, ausgeschlossen wird. Kontrollierte Holzbestände dürfen maximal 30 % der mit dem „FSC MIX“-Siegel zertifizierten Holzfasern ausmachen. Weitere Informationen: https://fsc.org/en/fsc-mix-label-and-controlled-wood

4 Der Stichtag 31. Dezember 2020 für Abholzungen wurde an das überarbeite Framework „FSC Remedy and Restoration“ sowie die EU-Vorschriften zu entwaldungsfreien Produkten angepasst. Entwaldungsfreie Flächen sind Flächen, in denen es keinen Verlust natürlicher Wälder gegeben hat infolge von i) Umwandlung in eine landwirtschaftliche oder andere nicht forstwirtschaftliche Nutzung; ii) Umwandlung in eine Baumplantage; oder iii) schwere und anhaltende Verschlechterungen.

5 Wir definieren glaubwürdige Zertifizierungen als solche, die Mitglied der ISEAL sind und den ISEAL Code of Good Practice befolgen.

6 Definiert als Rückverfolgung mindestens bis auf Ebene des Rohstoffproduzenten (z. B. Papierwerk für Kartons für Flüssigkeiten), jedoch vorzugsweise bis hinab zur Forstwirtschaftseinheit in Übereinstimmung mit den künftigen gesetzlichen Anforderungen. Allgemein betrachtet, bezieht sich das Konzept der Rückverfolgbarkeit auf die Überwachung eines Produkts während der Herstellungs-, Verarbeitungs- und Verteilungsphasen – von der Beschaffung der Rohstoffe für die Produktion bis zum Endkunden.