Lebensmittelverpackungen spielen eine wichtige Rolle bei der Stärkung unserer Lebensmittelsysteme, denn sie schützen Produkte, verlängern die Haltbarkeit und helfen, Lebensmittelverschwendung in Produktion, Logistik und Handel zu reduzieren. Doch das darf nicht zulasten der Auswirkungen der Lebensmittelverpackungen auf das Klima oder deren Eignung für eine Kreislaufwirtschaft gehen.
Wir haben uns dazu verpflichtet, den Zugang zu sicherer Ernährung weltweit mithilfe aseptischer Lebensmittelverarbeitungs- und Verpackungslösungen zu verbessern.1 Diese Lösungen verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln und schützen die Qualität und Sicherheit verderblicher Lebensmittel ohne Kühlung oder zusätzliche Konservierungsstoffe.
Aufgrund des hohen Anteils an nachwachsenden Rohstoffen (im Schnitt 70 % Karton) schneiden aseptische Kartons auf Papierbasis bei der Umweltleistung gegenüber anderen Verpackungsvarianten für verderbliche flüssige Lebensmittel (z. B. PET-Flasche und Glas) besser ab.2 Bei Ihnen ist das Recycling von Anfang an mitgedacht. Sie können dort recycelt werden, wo entsprechende Sammel-, Sortier- und Recyclinginfrastrukturen vorhanden sind.
Wir haben uns messbare Ziele für unsere Pfade gesetzt, um unsere Rolle beim Wandel der Lebensmittelsysteme zu bekräftigen und den Wandel zu beschleunigen.
In Zusammenarbeit mit EY-Parthenon haben wir mehrere Whitepaper erstellt, die die Chancen, die wesentlichen Weichensteller und die kritischen Erfolgsfaktoren für eine wünschenswerte Zukunft im Jahr 2040 untersuchen. Darüber hinaus umreißen sie globale Schwerpunktbereiche und gemeinsame Maßnahmen für einen schnelleren Wandel.
1 Nachhaltige Lebensmittelverpackungen sind Verpackungen, die ihre funktionalen Aufgaben erfüllen und dabei eine möglichst geringe Umweltbelastung aufweisen. Diese Verpackungen werden aus verantwortungsbewusst beschafften, nachwachsenden oder recycelten Materialien hergestellt und weisen eine niedrige Kohlenstoffbilanz auf – bei der Herstellung, in der Abfüllung, beim Transport und beim Recycling.
2 83 g CO₂-Äquivalente pro Liter (eq/l) gegenüber 430 g CO₂-eq/l bei Einwegglasflaschen, 156 g CO₂-eq/l bei PET-Flaschen und 100 g CO₂-eq/l bei Mehrwegglasflaschen https://www.beveragecarton.eu/wp-content/uploads/2021/01/ACE-Circular_Analytics_ACE_report.pdf
3 Ellen MacArthur Foundation. (2022). Circular Economy Introduction. Quelle: Ellenmacarthurfoundation.org, What is a circular economy? | Ellen MacArthur Foundation
4 Definition: Nachhaltige Milchwirtschaft ist eine Milchwirtschaft, die weniger Treibhausgase durch die Einführung von Technologien, Anlagen und bewährten Vorgehensweisen in der Produktion und Verarbeitung ausstößt und so die Ernährungssicherheit schützt, die zukünftige Lebensgrundlage von Millionen von Menschen bewahrt und zu einer sicheren Zukunft für uns alle beiträgt. Weitere Informationen finden Sie bei der Global Dairy Platform.
5 Neue oder neuartige Lebensmittelquellen ist ein Begriff, der allgemein alle Lebensmittelzutaten beschreibt, die nicht traditionell von Menschen verzehrt werden. Darunter fallen auch Zutaten, die in innovativen, neuen Prozessen hergestellt werden. Man spricht auch von „New Food“ oder „Novel Foods“. Die exakte rechtliche Definition variiert je nach geografischer Region.